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Biosphärenreservat ernennt Zwergen Ranger



Am 12. Mai 2017 war es so weit, über 30 Kinder der Kitas in Bennungen, Rottleberode und Roßla wurden zu Zwergen Rangern vom Biosphärenreservat ernannt.  Seit September 2016 waren sie auf Stempeljagd mit ihrem Sammelhefter. Fast jeden Monat fand eine Veranstaltung mit den Rangern des Biosphärenreservats zu vielen interessanten Themen statt, danach gab es eine Hausaufgabe. Wer diese erledigte erhielt einen Stempel in seine Mappe. Viele der Kinder hatten einen Elternteil, Geschwister oder die Großeltern zur Ernennung mitgebracht.  Nach der Begrüßung gestalteten die Kinder ein kleines Programm. Danach wurde jedes Kind  nach vorn gerufen und zum Zwergen Ranger ernannt.  Jeder Ranger erhielt seine Ernennungsurkunde und eine Mütze sowie einen Button vom Biosphärenreservat. Zum Schluss wurde noch ein Gruppenfoto zur Erinnerung geschossen. Stolz gingen die Zwergen Ranger mit ihren Familien nach Hause und wir hoffen sie beim Junior Ranger Programm wieder begrüßen zu können.

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Questenwanderung 2017


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Auch in diesem Jahr war der Höhepunkt der Zwergen Ranger Veranstaltungen  die Wanderung auf die Queste. Bei dieser Gelegenheit sind nicht nur die Erzieher der Kitas, sondern auch die Eltern und Großeltern unserer Zwerge mit dabei. Auf der Wanderung, am 26. April 2017, gab es für die zukünftigen Zwergen Ranger jede Menge zu entdecken. Wir machten uns mit über 30 Kindern, der Kita Bennungen, der Kita Rottleberode und der Kita Roßla, auf den Weg. Beim Aufstieg über das  „ Kalte Tal“ gab es viel zu zeigen und zu erklären. So wissen alle Wanderer jetzt welche Eule auf dem Naturschutzgebietsschild abgebildet ist und wie man sich im Naturschutzgebiet verhalten sollte. Auf unserer Wanderschaft fanden wir z.B. den Bärlauch, der schon von weitem durch seinen Duft zu erkennen war und ein alter abgestorbener Baum, der für viele verschiedene Kleinlebewesen ein neues zu Hause ist. So verging die Zeit recht schnell. Wir kamen auf der Queste an, wo wir eine kleine Pause einlegten und uns aus dem Rucksack stärkten. Dann wurde die Questensage erzählt. Jeder nutzte die schöne Aussicht hinüber zur Questenburg und über den Ort Questenberg. Danach gab es noch ein Erinnerungsfoto vor der Queste. Dann ging es bergab. Nach dem Abstieg über die Gletschertöpfe, hielten wir noch kurz an der Stelle an, wo der Roland an der Linde steht. Wir erzählten, welche Bedeutung der Roland für den Ort Questenberg hatte und hat. Nun gingen wir in die Gaststätte „Zur Queste“, wo Frau Gast für die Wanderer einen kleinen Imbiss vorbereitet hatte. So fand, bei sehr schönem Wetter, unsere diesjährige Questenwanderung mit den zukünftigen Zwergen Rangern ein gutes Ende. Die Hausaufgabe für die Kinder ist, ein Bild von der Sage oder der Queste zu malen. Wir freuen uns schon auf die kleinen Kunstwerke.


 

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Der Frühling ist da



Im Februar 2017 trafen wir uns mit den zukünftigen Zwergen Rangern, um einen Blumentopf zu bemalen, um den Frühling in die Kita zu holen. Jeder Zwergen Ranger bemalte seinen Topf nach eigenen Vorstellungen. Danach befüllten wir die Töpfe und steckten einen Krokus in die Erde. Nun wurde der Topf ans Fenster gestellt und etwas angegossen. Die Kinder bekamen die Aufgabe, den Topf mit der Frühblüher zu pflegen. Was bei guter Pflege aus der Zwiebel wächst, soll in einem selbst gemalten Bild festgehalten werde.

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Tiere im Winter



Ende Februar und Anfang März 2017 machten sich die Ranger vom Biosphärenreservat auf den Weg zu den künftigen Zwergen Rangern der Kita Zwergenpalais in Roßla, der Kita Pfiffikus in Bennungen und der Kita Thyra-Kids in Rottleberode.  An diesem Tag stand das Thema, wie verbringen einige Tiere den Winter, auf dem Programm. Mit Hilfe eines Würfels wurde jedes Kind zu einem Tier bestimmt. Da gab es den Rotfuchs, das Eichhörnchen, den Frosch, den Weißstorch, den Igel und die Fledermaus. Die mitgebrachten Masken halfen den Kindern sich, in das jeweilige Tier, zu verwandeln. Jedes dieser Tiere verbringt den Winter anders.
Der Storch fliegt in den Süden, aber nicht weil es ihm im Winter bei uns zu kalt ist, sondern weil er nicht mehr  genügend Futter findet.  Und so machten sich die Störche auf zur Sonne, welche den Süden symbolisierte.
Das Eichhörnchen versteckt sich in seinem Kobel und schläft, bis der Hunger es weckt und dann sucht es die von ihm im Herbst versteckten Nüsse und andere Leckereien, um den Hunger zu stillen und wieder schlafen zu gehen. Unsere Hörnchen kamen mit Hilfe einer Strickleiter in den Baum.
Die Frösche lassen sich auf den Grund des Teiches sinken und verlangsamen ihren Stoffwechsel, so dass sie bis zum Frühjahr überleben können. Die „Zwergen-Frösche“ versteckten sich unter einer blauen Plane und schnell war der Winter vorbei.
Die Fledermäuse ziehen sich in ihre Winterquartiere, die Höhlen, zurück und bei gleichbleibenden Temperaturen hängen sie schlafend von der Höhlendecke. Auch sie verlangsamen ihren Stoffwechsel, um den Winter zu überdauern. Da wir keine Höhle gefunden haben, hängten sich unsere Fledermäuse an einem Seil mit dem Kopf nach unten auf.
Der Igel wiederum verkriecht sich in einem Laubhaufen und zehrt von den im Herbst angefutterten Reserven. Er atmet nur noch fünf Mal in der Minute und verbraucht dadurch weniger Energie, auch die „Zwergen-Igel“ fühlten sich in ihrem Laubhaufen wohl.
Der Rotfuchs lässt sich im Winter ein dichteres Fell wachsen, so machen ihm Schnee und Kälte nicht viel aus. Er sitzt in seinem Bau unter der Erde und wartet auf die Dunkelheit, wo er wie im Sommer auf Mäusejagd geht, um satt zu werden.
Die Zwergen Ranger spielten die Tiere im Winter nach und hatten dabei viel Spaß, denn wann hat man sonst schon mal die Möglichkeit, eine Fledermaus oder ein Rotfuchs zu sein.

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Wintervogelzählung 2017



Die erste Veranstaltung des neuen Jahres ist die Wintervogelzählung mit den zukünftigen Zwergen Rangern der Kitas Roßla, Bennungen und Rottleberode. Warm angezogen und  mit Ferngläsern und einer Liste zum Aufschreiben machten sich die Kinder gemeinsam auf die Suche nach den Vögeln. Natürlich muss man leise sein, um Vögel beobachten zu können. Wir ließen die Kinder aufzählen, welche Vögel sie kennen und  ob sie im Winter bei uns bleiben oder in den Süden zeihen.  Welche der Vögel haben sie selbst schon am Futterhaus beobachtet? Im Riethgarten in Roßla sahen wir Stockenten auf dem Mühlgraben. Da waren eine Menge Meisen und auch Amseln konnten die Kinder durch die Ferngläser sehen. Beim Spaziergang durch die Wiesen in Bennungen sahen wir Nilgänse, einen Mäusebussard und auch einen Graureiher. Die Kinder in Rottleberode entdeckten bei ihrer Runde  Amseln,  Blau- und Kohlmeisen und sogar einen Grünspecht. Nach diesen Touren wünschen wir den Zwergen Rangern viel Spaß bei der Erledigung ihrer Hausaufgabe.

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