Rahmenkonzept des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz (englisch)



Conceptual framework for the Biosphere Reserve Karst Landscape South Harz


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Biosphärenreservate in Deutschland



Natürlich nah


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Die deutschen Biosphärenreservate repräsentieren einzigartige Natur- und Kulturlandschaften. Diese faszinierenden Landschaften und wertvollen Ökosysteme erstrecken sich von der Ostsee zu den Alpen, von Südostrügen bis zum Berchtesgadener Land. Eingebunden in das weltweite Netzder UNESCO-Biosphärenreservate stehen sie fürinternational repräsentative Modellregionen. Sie sollen eine nachhaltige Entwicklung in allen Wirtschafts- und Lebensbereichen im Einklang mit derNatur fördern und ermöglichen.

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Das UNESCO-Programm



Biosphärenreservate - eine Einführung


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Gipskarst im Buchenwald

Das UNESCO-Programm „Man and the Biosphere“ („Mensch und Biosphäre“) gibt es bereits seit über 30 Jahren. Zentrales Anliegen dieses Programms ist es, auf nationaler und internationaler Ebene wissenschaftliche Grundlagen für eine nachhaltige Nutzung und wirksame Erhaltung der natürlichen Ressourcen der Biosphäre zu erarbeiten bzw. die vorhandenen ständig zu verbessern.

Weltweit wurden und werden durch die UNESCO Modellregionen, die sogenannten Biosphärenreservate, ausgewählt, in denen neben dem Schutz bestimmter Ökosysteme gemeinsam mit den dort lebenden und arbeitenden Menschen eine nachhaltige Land- und Ressourcennutzung entwickelt und erhalten werden soll. Weltweit gibt es 564 Biosphärenreservate in 109 Ländern, davon 16 in Deutschland.

 

Nach dem Einfluss menschlicher Tätigkeiten werden Zonen mit unterschiedlichen Funktionen festgelegt:

  • die Kernzone dient dem Schutz von Naturlandschaften
  • die Pflegezone umgibt die Kernzone und dient der Erhaltung historisch gewachsener Landschaftsstrukturen durch nachhaltige Nutzung
  • die Entwicklungszone ist der Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum der Menschen.
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Zonierung des Biosphärenreservats

Zonierung des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz gemäß der Allgemeinverfügung vom 23.02.2009:

  • Kernzone                         918 ha
  • Pflegezone                   9.760 ha
  • Entwicklungszone    19.356 ha

 



Neben dem Schutz der natürlichen und kulturellen Vielfalt und der Förderung einer nachhaltigen Regionalentwicklung sind eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Forschung und Monitoring weitere wichtige Aufgaben der Biosphärenreservatsverwaltung.

Pressemitteilung der SPD-Fraktion Im Landtag von Sachsen-Anhalt

   
Magdeburg, 11.Dezember 2014
 
Naturschutzgesetz
Bergmann: Die Novelle des Naturschutzgesetzes schafft Win-Win-Situation für Investoren und Umwelt
 
In seiner heutigen Sitzung hat der Landtag von Sachsen-Anhalt Änderungen des Naturschutzgesetzes beschlossen. Dazu erklärte Ralf Bergmann, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass die Umsetzung des Naturschutzrechts einige Schwächen hat. Diese Schwächen haben wir mit der heute beschlossenen Gesetzesnovelle beseitigt. Die Änderungen werden die Umsetzung des Naturschutzes in Sachsen-Anhalt erleichtern. Dadurch ergibt sich eine Win-Win-Situation für Investoren und die Umwelt“
 
Im Einzelnen werden Verbesserungen für die Inanspruchnahme von Ökokonten, der Übertragung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen auf Dritte, die Verbesserung der Planungssicherheit von Investoren bei vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen, die Beschleunigung der Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen, die Verbesserung der Rechtssicherheit von Biosphärenreservaten nach Landesrecht und eine Beschleunigung der Umsetzung von Natura 2000 vorgenommen.
 
Die wesentlichen Änderungen:
(Zu § 20) Mit der Änderung zur Ausweisung eines Biosphärenreservats nach Landesrecht wird klargestellt, dass neben den Kriterien des Bundesnaturschutzgesetzes die Kriterien des MAB-Nationalkomitees zu erfüllen sind. Es handelt sich dabei um insgesamt 40 strukturelle und funktionale Bewertungskriterien, die anspruchsvoll sind und eine hochwertige Arbeit der Biosphärenreservatsverwaltung voraussetzen. Das beinhaltet auch Aspekte der Regionalentwicklung. Vom Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz werden diese Kriterien bereits erfüllt. Die Zustimmung der Gemeinden zur Beantragung der UNESCO-Anerkennung ist nicht Bestandteil dieses Kriterienkatalogs. Für die UNESCO-Anerkennung sehen wir die Chance, dass das Biosphärenreservat nach Landerecht durch seine wertvolle Arbeit für die Region überzeugen wird.