2016



Herbst im Riethgarten



Im November trafen wir uns mit den zukünftigen Zwergen Rangern der Kitas Bennungen, Roßla und Rottleberode. An diesem Termin erzählen wir den Kindern warum die Bäume ihre Blätter erst einfärben und dann abwerfen. Verschiedene Blätter werden in unseren Würfel gesteckt und die zukünftigen Zwergen Ranger suchen dann den entsprechenden Baum oder Strauch. Auch Rindenbilder wurden von den Kindern gemacht. Alle hatten viel Spaß am Herbst.

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Zukünftige Zwergen Ranger ernten im Garten der Junior Ranger



Auch im September 2016 halfen uns die Vorschulkinder bei der Ernte im Junior Ranger Garten. Für alle fleißigen Helfer gab es eine Menge zu entdecken. Vorher wurde besprochen, mit welchem Werkzeug die anstehende Arbeit  wohl am besten zu erledigen ist. Die Möhren wurden mit einer Grabgabel aus der Erde geholt. Auch die Kartoffeln ließen sich so gut ernten und anschließend in einen Eimer legen. Leider waren unsere Kartoffeln in diesem Jahr nicht sehr groß. Doch die Kinderhände suchten in der Erde auch noch die kleinste Kartoffel. Danach wurde der Zuckermais geerntet. Der schmeckte allen, die ihn probierten, gut. Zum Schluss wurden die großen roten Tomaten geerntet und verkostet. Wir hoffen, es hat allen Spaß gemacht und die Hausaufgabe ist nicht zu schwer. Im nächsten Frühjahr möchten wir dann diese Kinder auch beim Bestellen im Garten begrüßen.

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Zwergen Ranger Ernennung


Am 17. Juni 2016 wurden die Zwergen Ranger vom Biosphärenreservat ernannt. Aufgrund des Regens zogen wir kurzfristig in den großen Saal der Verwaltung um. Die 28 Kinder der großen Gruppen der Kita Zwergenpalais aus Roßla, der Kita Pfiffikus aus Bennungen und der Kita Thyra-Kids aus Rottleberode sammelten vom September 2015 bis Juni 2016 für die erledigten Hausaufgaben Stempel. Viele der Kinder hatten einen Elternteil, Geschwister oder die Großeltern zu unserer Veranstaltung mitgebracht.  Nach der Begrüßung gestalteten die Kinder ein kleines Programm. Danach wurde jedes Kind  nach vorn gerufen und zum Zwergen Ranger ernannt.  Jeder Ranger erhielt seine Ernennungsurkunde und eine Mütze sowie einen Button vom Biosphärenreservat. Zum Schluss wurde noch ein Gruppenfoto zur Erinnerung geschossen. Stolz gingen die Zwergen Ranger mit ihren Familien nach Hause und wir hoffen sie beim Junior Ranger Programm wieder begrüßen zu können.

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Zwergen Ranger helfen Insekten


Am 8., 9., und 10. Juni 2016 trafen wir uns mit den künftigen Zwergen Rangern der Kitas Rottleberode, Roßla und Bennungen, um den Wildbienen zu helfen. Bevor wir mit dem Bau der Insektenhotels begannen, erklärten wir den Kindern, wie nützlich diese Insekten sind und woran man alle Insekten erkennen kann. Ohne die Bestäubung durch die Honig- und Wildbienen würden wir kein Obst ernten. Die Kinder erfuhren bei einem Spiel, wie sich die Bienen im Winter wärmen und wieso gerade die Wildbienen unsere Hilfe brauchen. Sie bilden keine Staaten, wie die Honigbiene, sondern müssen sich alleine um alle Arbeiten kümmern. Deshalb wollten wir ihnen bei der Suche nach einer geeigneten Kinderstube helfen und bauten kleine Insektenhotels. Jedes Hotel hat andere „Zimmer“ zur Vermietung. Für größere Insekten die dickeren Halme und für kleine Insekten die Schmalen. Nun müssen die Hotels nur noch an einen sonnigen Ort zu Hause aufgehängt werden und die Wildbienen können einziehen. Allen machte die Arbeit Spaß und vielleicht bietet sich die Möglichkeit, die Wildbienen beim Einzug in das Hotel zu beobachten.

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Die Questenwanderung


Auch 2016 war der Höhepunkt der Zwergen Ranger Ausbildung  die Wanderung auf die Queste. Bei dieser Gelegenheit sind nicht nur die Erzieher der Kitas, sondern auch die Eltern und Großeltern unserer Zwerge mit dabei. Auf der Wanderung, am 20. April 2016, konnten die Kleinen ihr Wissen beweisen. Wir machten uns mit über 20 zukünftigen Zwergen Rangern, der Kita Bennungen und der Kita Roßla, auf den Weg. Am 27. April führten wir die Questenwanderung mit der Kita „Thyra-Kids“ aus Rottleberode mit 7 Kindern und deren Eltern und Erziehern durch. Beim Aufstieg über das „ Kalte Tal“ gab es viel zu zeigen und zu erklären. So wissen alle Wanderer jetzt welche Eule auf dem Naturschutzgebietsschild abgebildet ist und wie man sich im Naturschutzgebiet verhalten sollte. Auf unserer Wanderschaft fanden wir z.B. den Bärlauch, der schon von weitem durch seinen Duft zu erkennen war und ein alter abgestorbener Baum, der für viele verschiedene Kleinlebewesen ein neues zu Hause ist. So verging die Zeit recht schnell. Wir kamen auf der Queste an, wo wir eine kleine Pause einlegten und uns aus dem Rucksack stärkten. Dann wurde die Questensage erzählt. Jeder nutzte die schöne Aussicht hinüber zur Questenburg und über den Ort Questenberg. Danach gab es noch ein Erinnerungsfoto vor der Queste. Dann ging es bergab. Nach dem Abstieg über die Gletschertöpfe, hielten wir noch kurz an der Stelle an, wo der Roland an der Linde steht. Die Arbeiter waren gerade dabei ihm ein Dach über den Kopf fertig zu stellen. Wir erzählten, welche Bedeutung der Roland für den Ort Questenberg hatte und hat. Nun gingen wir in die Gaststätte „Zur Queste“, wo Frau Gast für die Wanderer einen kleinen Imbiss vorbereitet hatte. So fand, bei sehr schönem Wetter, unsere diesjährige Questenwanderung mit den zukünftigen Zwergen Rangern ein gutes Ende. Die Hausaufgabe für die Kinder ist, ein Bild von der Sage oder der Queste zu malen. Wir freuen uns schon auf die kleinen Kunstwerke.

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Wintervogelzählung 2016



Zu Beginn des neuen Jahres unternahmen wir mit den zukünftigen Zwergen Rangern aus den Kitas Roßla, Bennungen und Rottleberode die Wintervogelzählung. Ausgestattet mit Ferngläsern und einer Liste zum Aufschreiben machten sich die Kinder gemeinsam auf die Suche nach den Vögeln. Zuvor hatten wir erklärt, welche Vögel wir im Winter treffen können. Nicht alle bleiben bei uns und lassen sich am Futterhäuschen oder in der freien Natur beobachten. Im Riethgarten in Roßla sahen wir Stockenten auf dem Mühlgraben. Da waren eine Menge Meisen und auch Amseln konnten die Kinder durch die Ferngläser sehen. Beim Spaziergang durch die Streuobstwiese in Bennungen entlang der Helme sahen wir Wacholderdrosseln und auch einen Graureiher. Die Kinder in Rottleberode entdeckten bei ihrer Runde um den Schlossteich Amseln,  Blau- und Kohlmeisen und sogar einen Kleiber. Nach diesen aufregenden Touren wünschen wir den Zwergen Rangern viel Spaß bei der Erledigung ihrer Hausaufgabe.

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Tiere und ihre Überlebensstrategie



In den Winterferien ist ein fester Termin, für die Junior Ranger der 1. Klasse, der Besuch der Ökologiestation in Sangerhausen. Dort werden uns verschiedene Tiere und ihre Lebensweisen vorgestellt. Da gibt es Würgeschlangen, Bartagamen und einen seltsamen Molch.  Auch ein Tausendfüßler, Schaben und Schrecken durften sich die Junior Ranger ganz genau ansehen und wer mutig genug war, auch anfassen. Vorher wurden alle über die richtige Handhabung der Tiere belehrt. Die Zeit verging wie im Flug. Wir möchten uns bei den Mitarbeitern der Ökologiestation für den interessanten Vormittag bedanken.

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Rallye im Spengler-Museum



Am Dienstag, den 09.Februar 2016, fuhren wir mit vier unserer älteren Junior Ranger ins Spengler-Museum nach Sangerhausen. Dort war für unsere Museumsrallye schon alles vorbereitet. Ein vierseitiger Fragebogen sollte ausgefüllt werden. Überall im Museum waren die Antworten zu finden. Sofort machten sich die Junior Ranger auf die Suche. Versteckt in Texttafeln, Vitrinen und sehr schönen Dioramen fanden alle die gesuchten Wörter und Jahreszahlen. Nicht jeder war schon einmal hier. So gab es viel von Sangerhausen und der Umgebung zu entdecken. Am Beeindruckensten war aber das ausgestellte Mammut. Nach über einer Stunde waren die Zettel ausgefüllt und alle fanden den Ausflug ins Museum sehr gut und informativ.

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Die Junior Ranger helfen den Vögeln bei der Wohnungssuche



Am 16. März 2016 trafen wir uns mit den Junior Rangern der 2. Klasse, um Nistkästen zu bauen. Zuerst erklärte uns Ranger Karin in der Wichtelhöhle warum manche Vögel die Hilfe des Menschen bei der Wohnungssuche brauchen. Sie zeigte uns verschiedene Nistkasten-Modelle. Denn bei den Vögeln ist es wie bei uns Menschen, jeder hat andere Ansprüche an sein Zuhause. So gibt es neben den bekannten Meisen- und Starenkästen auch Halbhöhlen. Für Eulen sind die Kästen meist viel größer. Mit diesem Wissen ausgestattet machten sich die Junior Ranger auf in die Werkstatt. Dort hatten die Mitarbeiter des Biosphärenreservats schon einige Bausätze für Nistkästen vorbereitet. Für die Junior Ranger galt es nun, diese zusammen zu bauen. Mit etwas Hilfe, von Thomas und Karsten, entstanden so die zukünftigen Wohnungen unserer Gartenvögel. Alle hatten Spaß und keiner am Schluss einen blauen Daumen. Wir wünschen den Junior Rangern viel Freude bei der Erledigung ihrer Hausaufgabe und beim Beobachten der Vögel die in ihren Nistkasten einziehen.

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Junior Ranger helfen in ihrer Freizeit den Amphibien



Es war wieder einmal so weit, die alljährliche Amphibienwanderung war im vollen Gange. So wie schon viele Jahre helfen die Junior Ranger, am Wochenende den Krötenzaun bei Stolberg zu betreuen. Da die Lurche im Frühjahr zu den Laichgewässern wandern, um Hochzeit zu halten und ihre Eier bzw. den Laich abzulegen, müssen sie die Straßen überqueren. Alle in Deutschland vorkommenden Lurche stehen unter Schutz. So steht der Mensch in der Pflicht die Tiere sicher zum Laichgewässer zu bringen. Die Krötenzäune werden an gefährlichen Überquerungsstellen aufgebaut und müssen auch täglich betreut werden. Am Sonntag dem 10. April, machten sich die Junior Ranger auch mit Unterstützung Ihrer Eltern auf den Weg nach Stolberg. Dort angekommen gab es eine kleine Einführung, welche Lurche um Stolberg vorkommen. Nun waren die fleißigen Helfer nicht mehr zu halten. Mit Eimern bewaffnet ging es aufmerksam im Gänsemarsch am Zaun entlang, dass auch ja kein Tier übersehen wird. So wie ein eingegrabener Eimer erreicht war, stürzten sich die Junior Ranger hinunter, um das eingelegte Laub nach den Lurchen abzusuchen. Auch Spinnen und Käfer nahmen die Junior Ranger aus den Eimern, damit auch diese ihren Weg fortführen können. Leider war es am Sonntag in der Nacht wieder recht kalt und so fanden wir nur ein Erdkrötenpärchen und einen Bergmolch. Doch der Freude der Kinder tat dies keinen Abbruch. Sie waren froh und glücklich diesen drei Tieren bei der mühsamen Wanderung zum Laichgewässer geholfen zu haben. Viele der Junior Ranger machten diese Hilfsaktion schon öfters mit. Am Ende der Runde werden die Lurche am Wasser freigelassen und alle fuhren nach einem erlebnisreichen Vormittag nach Hause.
 

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Unsere Junior Ranger zum Bundestreffen in der Bayerischen Rhön


Vom 26.-29.05.2016 fand das 14. Bundesweite Junior -Ranger Treffen statt. Ausrichtendes Großschutzgebiet war dieses  Jahr das Biosphärenreservat Bayrische Rhön. Die Junior-Ranger des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz nahmen zum 7. Mal an diesem Treffen teil. Nach zweieinhalb stündiger Fahrt trafen wir am Jugendzeltplatz Schloss Saaleck, der sich oberhalb von Hammelburg befindet, ein. Nach der  freundlichen Begrüßung und  Anmeldung  ging es wie immer zuerst zum Zeltaufbau, der sich aber wegen des sehr harten Untergrundes für einige Gruppen recht schwierig gestaltete. Wir hatten vorgesorgt und uns extra starke Häringe anfertigen lassen. Nach dem Abendbrot und der offiziellen Begrüßung durch den Leiter der Bayrischen Rhön und den Mitarbeitern von EUROPARC  ließen wir den Anreisetag am Lagerfeuer ausklingen. Am Freitag stand für unsere Gruppe der Markt der Möglichkeiten auf dem Programm. Dort konnte man sich an verschiedenen Ständen zum Beispiel über Klimaschutz, Imkerei, Nistkastenbau und die  Insektenwelt der Rhön informieren und vieles auch ausprobieren. Höhepunkt war für alle sicherlich der Stand der Projektgruppe Rotmilanschutz, deren Mitglieder außer  vielen Informationen, ein lebendes Rotmilanweibchen mitgebracht hatten. Leider regnete es die erste Tageshälfte zum Teil sehr stark, einige Programmpunkte fielen deshalb buchstäblich ins Wasser. Am zweiten Tag gingen wir auf große Exkursion.  Verstärkung erhielten wir durch drei Junior-Ranger und eine Betreuerin des NP Bayrischer Wald, mit denen wir uns sofort gut verstanden,  was für die Lösung der uns gestellten Aufgaben wichtig war. An sechs verschiedenen Stationen waren  Wissen, Geschicklichkeit, ein gutes Auge, Geduld, Einfallsreichtum und auch ein wenig Mut gefragt. Schon bei der ersten Station, dem Spiel Stadt-Land-Fluss,  zeigte sich die gute Zusammenarbeit der Bayerischen- und Südharz-Ranger, alles klappte super. Zur Hochform liefen die Mädchen und Jungen beim Floßbau auf, bei dem es galt aus vier Bierkästen, ein paar Dachlatten, Bindfaden, einer Plane, einer stumpfen Säge und viel Improvisationstalent ein Floß zu bauen und damit die fränkische Saale, wenn möglich trocken, zu überqueren. Die “Lahme  Berta“ war vor der Zeit fertig, mit Felix als leichtesten Ranger an Bord funktionierte das mühelos. Die anderen folgten in Schlauchbooten. Beim Bogenschießen musste die Treffsicherheit unter Beweis gestellt werden,  was allen Junior-Rangern prima gelang. Die heißeste Zeit des Tages verbrachten wir im Wald an der Station Schatzsuche, wo sehr anschaulich erklärt wurde, wie Muschelkalk entstanden ist, und warum sich so viele Fossilien und Spuren in ihm befinden. Besonders interessant war das selbstständige Herauspräparieren echter Versteinerungen. Natürlich haben die Ranger auch Spuren hinterlassen, was besonders für die Zusehenden lustig war. Nach nochmaligem Übersetzen der Saale in Schlauchbooten,  ging es in der Altstadt von Hammelburg zur letzten Station, wo Wissenswertes über das Leben der Hammelburger Störche zu erfahren war. Auch ein Storchenhorst musste von allen mit nur einer Hand gebaut, und Futter für die Kleinen gesammelt werden. Nach der Rückkehr zum Zeltplatz haben  sich erstmal alle mit Hilfe eines schnell organisierten Gartenschlauchs und Wasserflaschen abgekühlt. Auch die Betreuer bekamen ihren Teil ab. Vor dem Abendessen fand noch das Rückspiel des am Vortag angesetzten  Fußballspiels statt. Nach der Abschlussveranstaltung am Abend, einer sehr regenreichen, turbulenten und kurzen Nacht und der herzlichen  Verabschiedung alter und neuer Freunde ging es am Sonntagmorgen auf die Heimreise.

Die Betreuer Katharina Günther und Karsten Kühne

 

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7. Überlebenscamp der Junior Ranger


Am 25. und 26. Juni 2016 war es wieder so weit, wir trafen uns mit den Junior Rangern zu unserem Überlebenscamp in Bennungen am Anglerheim. Auch in diesem Jahr folgten über 70 Personen unserer Einladung. Das Motto lautete diesmal: „Alles frisch selbst auf den Tisch“. Die Junior Ranger bauten gemeinsam mit ihren Eltern die Zelte für die Nacht auf der Wiese des Anglerheimes auf. Danach folgte ein buntes Programm für die unterschiedlichen Altersstufen. Alle schnippelten die mitgebrachten Zutaten zu Salaten. Die anwesenden Muttis ließen es sich nicht nehmen die Salate abzuschmecken. Einige Junior Ranger gingen auch Brötchen backen. Es wurden verschiedene Kräuter für die Zubereitung von Tee gesammelt. Die Stöcker für das abendliche Stockbrotessen wurden auch von den älteren Junior Rangern geholt. Die erste und zweite Klasse ging auf eine Schatzsuche. Unterwegs mussten verschiedene Aufgaben erfüllt werden. Alle Kinder beteiligten sich an der Lösung der Rätsel. Gemeinsam wieder am Anglerheim angekommen wurde der Schatz gesucht und auch gefunden. Zum Höhepunkt des Camps wurden 2 Zwergen Ranger zu Junior Rangern ernannt. Alle hatten mehr als die notwendigen 8 Stempel gesammelt und sind stolz nun zu den Junior Rangern zu gehören. Jetzt kam der gemütliche Teil des Camps. Der Anglerverein von Bennungen unterstützte uns am Grill und die selbst zubereiteten Salate und das Obst und Gemüse trugen zum Gelingen des Abends bei. Einige Junior Ranger angelten. Die älteren fuhren noch ein kleines Stück auf der Helme mit dem Schlauchboot. Doch dann kam das Gewitter und alle aus dem Schlauchboot wurden ziemlich nass. Leider hielt auch das ein oder andere Zelt dem mächtigen Gewitterguss nicht stand. So mussten sich ein paar Junior Ranger vorzeitig verabschieden. Wir luden sie aber ein am Sonntag zum Frühstücken zu kommen. Bei einigen stellte sich nach so vielen Aktivitäten und Aufregung wieder der Hunger ein. Zum Glück hatte eine Mutti noch Stockbrotteig vorbereitet. Die kleinen und die großen Stockbrotbäcker ließen sich das manchmal schon schwarz gewordene oder auch noch rohe Stockbrot schmecken. Jetzt wurde es aber auch Zeit so langsam die Zelte aufzusuchen und noch ein wenig zu schlafen.
Am Sonntagmorgen wurde am Anglerheim gefrühstückt. Frische Brötchen und Marmelade aus Früchten vom Junior Ranger Garten sowie der mitgebrachte Kuchen gaben uns die Kraft für den Zeltabbau. Einige der Junior Ranger die uns am Abend verlassen mussten kamen zum Frühstück. Wir wünschten allen anwesenden Junior Rangern schöne und erlebnisreiche Ferien. Unser besonderer Dank für eine rundum gelungene Veranstaltung gilt dem Anglerverein Bennungen sowie allen anderen fleißigen Helfern.

 

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Ferienveranstaltung der Junior Ranger


 

Am 13. Juli trafen sich die Junior Ranger, um nach Meisdorf zum Mausoleum zu fahren. Dort befindet sich eine der großen Wochenstuben der Fledermausart Großes Mausohr. Wir hatten die einmalige Gelegenheit, die Tiere im Mausoleum unter fachkundiger Führung des Kollegen B. Ballin zu beobachten. Herr Ballin erzählte uns auch etwas zur Geschichte der im neugotischen Stil errichteten Begräbnisstätte der Asseburger. Danach fuhren wir weiter zur Endorfer Turmwindmühle. Dort wurden wir von einem Mitglied des „Förderkreises Konradsburg e. V.“ begrüßt, welcher auch die Führung durch die Windmühle machte. Sie liegt auf einer Hochebene und man kann weit ins Land schauen. Die Turmwindmühle wurde 1857 erbaut. Über viele Generationen diente sie den Bauern der umliegenden Ortschaften, um aus ihrem Korn Mehl zu mahlen bzw. Tierfutter zu schroten. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Mühlenbetrieb eingeschränkt und nur noch Futterschrot hergestellt bzw. Hafer gequetscht. Seit 1972 standen die Räder in der Mühle still.
Durch den Förderkreis wurde sie fachgerecht restauriert und seit dem 1. Deutschen Mühlentag im Jahre 1994 ist sie wieder als voll funktionstüchtige Windmühle zu besichtigen. In der Mühle erhielten die Junior Ranger einen Einblick in das nicht immer leichte Leben und Arbeiten eines Müllers und seiner Gesellen.

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Bei der Imkermeisterin Frau Berrenrath zu Besuch


Am 19. Juli 2016 besuchten die Junior Ranger der 1. Klasse die Imkerei  Berrenrath aus Oberröblingen. Wie schon in den anderen  Jahren folgten wir der Einladung, um unsere Honigbienen und deren wilden Verwandten etwas besser kennen zu lernen. Diesmal ging die Fahrt in den Stadtwald von Allstedt. Dort hat die Imkerei Berrenrath schon seit vielen Jahren einen Bienenstand. Frau Berrenrath öffnete für uns die Bienenkästen und wir konnten die fleißigen Bienen bei der Arbeit beobachten.  Keiner wurde von einer Biene gestochen. Sie erzählte uns wie wichtig die Bienen auch für die Menschen sind, denn ohne die fleißigen Bestäuber  sähe unser Speisezettel viel kleiner und ärmer aus. Wir bedanken uns recht herzlich für den informativen Ausflug zu den Bienen.

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Schlauchbootfahrt auf der Helme


Auch 2016 trafen wir uns mit einigen Junior Rangern, um auf der Helme eine Schlauchbootfahrt zu unternehmen. So wurde am 20. Juli am Anglerheim in Bennungen gestartet. Bei angenehmem Paddelwetter machten wir auf dem Fluss gute Fahrt. Die Junior Ranger erhielten so die Gelegenheit die Helme einmal hautnah zu spüren. Vom Ufer her wachsen die Weiden in den Flusslauf und wir kamen uns stellenweise vor wie im Dschungel. Alle hatten richtig Spaß. Als gegen Ende der Fahrt Hohlstedt schon in Sicht war, wird die Helme etwas breiter und wir drehten mit dem Schlauchboot einige Pirouetten auf dem Wasser. Die gebänderten Prachtlibellen waren unsere ständigen Begleiter. Nachdem wir am Ziel angelegt hatten, galt es das Schlauchboot zu verladen. Alle packten kräftig mit an. So eine Fahrt macht natürlich auch hungrig. Am Anglerheim angekommen, stärkten wir uns und ein erlebnisreicher Vormittag ging zu Ende.
Für die Bereitstellung des Schlauchbootes möchten wir uns an dieser Stelle bei der Freiwilligen Feuerwehr Wallhausen noch einmal herzlich bedanken.

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Die Junior Ranger und die Gartenolympiade



Seit 2010 bearbeiten die Junior Ranger mit Unterstützung der Ranger des Biosphärenreservats einen Garten in der Kleingartenanlage in Roßla. Die älteren Junior Ranger sind dabei für die Bestellung des Gartens im Frühjahr verantwortlich. Die laufende Pflege erledigen die Ranger. In den Ferien helfen die Kinder dann fleißig mit. Im Herbst, zur Erntezeit, kommen die jüngeren Junior Ranger dann zum Einsatz. In diesem Jahr erfolgte wieder ein Aufruf zur gemeinsamen Gartenolympiade der Mitteldeutschen Zeitung und des Kreisverbandes der Gartenfreunde Sangerhausen e.V.. Sofort stand für uns fest, da machen wir mit. Schon einmal hatten wir das Glück, bei der Gartenolympiade einen Sonderpreis mit Urkunde und Pokal zu erhalten. Also trafen wir uns am 21. Juli im Garten mit den Junior Rangern, um Pflanzen für ein Herbarium zu sammeln. Die Kinder nahmen nur Pflanzen, die sie selbst kennen. Vorsichtig wurden die Pflanzen und Pflanzenteile in Zeitungen zum Trocknen und Pressen eingelegt. Jeder hatte sich zwei ausgesucht. Am 2. August trafen wir uns erneut und klebten die gepressten Pflanzen auf. Nun ist unser Herbarium für die Abgabe fertig.

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Aktion „Sauberer Wald“



Am 26. Juli 2016 trafen sich die Junior Ranger auf Einladung des Umweltscouts, Herrn Jürgen Gottlob, im Wald bei Grillenberg. Dieser Vormittag stand ganz im Zeichen der Müllbeseitigung aus dem Wald. Alle waren hoch motiviert und gut ausgerüstet. Es kam so manche Kuriosität ans Licht. Da fanden sich Kufen von einem alten Holzschlitten neben vielen alten Einmachgläsern und vor allen viel Plastikmüll. Selbst der für dieses Revier zuständige Förster Herr Schidda, war gekommen um zu helfen. Nach gut 2 Stunden Müll sammeln gab es eine kleine Stärkung und wir waren mit dem Ergebnis unseres Tuns sehr zufrieden. Der Müllberg wurde ordnungsgemäß entsorgt und der Wald um Grillenberg somit ein bisschen sauberer.
 

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Pellkartoffeln und Kräuterquark



Am 28. September 2016 trafen sich die Junior Ranger der 1. Klasse, um im Junior Ranger Garten zu ernten. Alles was im Frühjahr bestellt wurde, sollte geerntet werden. Kartoffeln, Möhren und der  Zuckermais standen auf der Liste. Die Junior Ranger waren fleißig bei der Sache. Nach getaner Arbeit  ging es zurück auf den Hof der Biosphärenreservatsverwaltung. Dort waren der Kräuterquark und die Pellkartoffeln schon vorbereitet. Nun galt es nur noch die Kartoffeln von der Schale zu befreien. Auch der Apfelsaft, von den Äpfeln aus dem Junior Ranger Garten, schmeckte gut zu Pellkartoffeln und Kräuterquark. Die fleißigen Helfer waren sich am Ende darüber einig, dass die eigene Ernte doch am besten schmeckt.



2. Müllbeseitigungsaktion der Junior Ranger


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Gemeinsam mit Herrn Jürgen Gottlob fand am Freitag, dem 14. Oktober 2016, die 2. Müllsammelaktion der Junior Ranger statt. Wie beim letzten Mal, in den großen Ferien, hatte Herr Gottlob alles super vorbereitet. Die Junior Ranger und ihre Betreuer beräumten die beiden Waldeingänge in der Nähe von Blankenheim. Auch der zuständige Förster, Herr Listing, war bei der Aktion mit eingebunden. In kurzer Zeit war der illegal abgelegte Müll beräumt. Die Junior Ranger haben mit dieser Aktion praktischen Naturschutz betrieben und stellten sich stolz hinter den eingesammelten Müll für ein Foto auf.

 

 

 

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Kerzen für den Advent



Im November laden wir die Imkermeisterin Frau Berrenrath zu uns ein. Die Junior Ranger können aus den mitgebrachten Bienenwachsplatten Kerzen rollen. Dazu muss die Wachsplatte mit einem Fön leicht erwärmt werden. Dann wird der Kerzendocht platziert und die Wachsplatte zusammengerollt. Es gab kurze, dicke und lange, schlanke Kerzen zu rollen. Im Raum verbreitete sich ein angenehmer Duft nach Bienenwachs. Jetzt kann der Advent kommen.

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Ein Adventsgesteck



Mit den Junior Rangern der 1. Klasse basteln wir jedes Jahr vor Weihnachten ein Weihnachtsgesteck. Elf Kinder nahmen sich die Zeit und gingen mit einem selbst gestalteten Adventsgesteck stolz nach Hause.

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Quizwanderung



Bei einer Quizwanderung im Gelände konnten die Junior Ranger ihr Wissen beweisen. Jeder hatte sein Fragenblatt und am Schluss gab es einen Stempel zum Abheften.

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Ein Platzdeckchen fürs Frühstück



Anfang November trafen wir uns mit den Junior Rangern der 3. Klasse, um ein Platzdeckchen zu gestalten. Zuvor wurden bunte Herbstblätter gesammelt und gepresst. Mit der Verteilung der Blätter konnte jeder Junior Ranger sein Platzdeckchen nach seinem Geschmack gestalten. Wie hoffen sie sind im Einsatz und machen den Winter etwas bunter.

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Ein Stoffbeutel zum Einkaufen



Wir trafen uns mit den Junior Rangern, um gemeinsam einen Stoffbeutel zu bemalen. Diese Aktion läuft im Rahmen der Woche der Europäischen Abfallvermeidung. Wir erzählen den Junior Rangern, dass auch sie etwas gegen zu viel Plastikmüll tun können. Mit der Benutzung ihres individuell gestalteten Einkaufsbeutels, helfen sie bei jedem Einkauf Plastiktüten und damit Müll zu vermeiden.

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Erste Hilfe Kurs



Auch Helfen will gelernt sein. Deshalb laden wir regelmäßig Herrn Alexander Aschenbrenner vom Deutschen Roten Kreuz zu uns ein. Er erklärt den Junior Rangern, wie sie Hilfe rufen  und auch selbst Erste Hilfe leisten können.

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In den Ferien ging es ins Museum



Mit den älteren Junior Rangern unternahmen wir, am 13.10.2016, eine Fahrt ins Regionalmuseum. Bei einer Führung erfuhren sie viel Wissenswertes über Flora und Fauna der Region.

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Apfelernte für die Saftpresse



Auch in diesem Herbst kommt die mobile Saftpresse der Markus-Gemeinschaft e. V. Hauteroda wieder zu uns ins Biosphärenreservat. Aus diesem Grund gehen die Junior Ranger wieder Äpfel pflücken. Am Mittwoch, dem 24.September 2014, starteten wir mit Obstpflückern zu einer kleinen Streuobstwiese mit Äpfeln. Dort angekommen wurden die Äpfel erst einmal auf ihren Geschmack hin getestet. Da der Apfelsaft aus unseren Äpfeln gepresst wird ist die Geschmackprobe sehr wichtig, denn der Saft soll uns ja auch gut schmecken. Danach wurden die Bäume beerntet und es ging mit reicher Ernte zurück.

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