2015



Junior Ranger gegen Plastikmüll



Am 4. November trafen sich die Junior Ranger der 1. Klasse, um gemeinsam etwas gegen den vielen Plastikmüll zu tun. Jedes Jahr im November findet die Woche der Europäischen Müllvermeidung statt. Aus diesem Anlass bemalen unsere Junior Ranger einen Stoffbeutel. Jeder kann sich die Motive selbst auswählen. So entstehen kleine Kunstwerke mit praktischem Hintergrund. Die Stoffbeutel helfen Plastiktüten zu ersetzen und so Müll zu vermeiden. Wir hoffen die Beutel kommen beim Einkauf immer zum Einsatz.

 

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Junior Ranger gestalten ein Platzdeckchen



Wir trafen uns am 11. November 2015 mit den Junior Rangern, um gemeinsam ein Platzdeckchen zu gestalten. Zuvor hatten wir bunte Herbstblätter im Riethgarten gesammelt und getrocknet. Diese wurden von den Junior Rangern auf ihrem künftigen Platzdeckchen, je nach eigenem Geschmack, aufgelegt. Manche legten ein Muster und andere ihre Blätter wild durcheinander. Danach wurden die Blätter laminiert. So entstanden viele dekorative Platzdeckchen. Wir hoffen den Junior Rangern hat es Spaß gemacht und die Platzdeckchen kommen oft zum Einsatz.

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Junior Ranger rollen Bienenwachskerzen



Am 18.11.2015 trafen sich die Junior Ranger des Biosphärenreservates, um Kerzen zu basteln. 20 waren unserer Einladung gefolgt. Dabei handelte es sich nicht um gewöhnliche Kerzen, sondern um Kerzen aus Bienenwachs. Diese werden nicht gegossen, sondern gerollt. Frau Berrenrath, die Imkermeisterin aus Oberröblingen, war an diesem Nachmittag extra zu uns gekommen und hatte dafür Wachsplatten mitgebracht. Beim Erwärmen der Wachsplatten mit dem Fön verströmten die künftigen Kerzen schon einmal ihren angenehmen Duft. Nach dem Rollen konnten die kleinen Künstler ihre Kerzen noch individuell verzieren. Jeder Junior Ranger durfte seine Kerzen für die Vorweihnachtszeit mit nach Hause nehmen.

 

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Einmal über den Kyffhäuser und zurück



Am 22.10.2015 machten die älteren Junior Ranger einen Ausflug zum Regionalmuseum in Bad Frankenhausen. Dort begrüßte uns eine Mitarbeiterin und führte uns durch das ganze Museum. Es gab sehr schöne und informative Schaukästen zu verschiedenen Lebensräumen zu besichtigen. Auch einen kleinen Film über das Kyffhäusergebiet wurde gezeigt. Viele Interaktionen mit PC oder sprechenden Salzpflanzen sowie ein Kopfhörer zum Ausprobieren, ob man selbst so gut wie eine Fledermaus hören kann. Am Ende der Führung gingen die Junior Ranger allein im Museum auf Quiztour. Dabei mussten 8 Fragen richtig beantwortet werden, um das richtige Lösungswort zu erhalten. Allen hat der Ausflug viel Spaß gemacht und die Junior Ranger haben in ihren Ferien sogar noch etwas gelernt.

 

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Pellkartoffeln und Kräuterquark



Am 8. Oktober 2015 trafen sich die Junior Ranger der 1. Klasse, um im Junior Ranger Garten die Kartoffeln zu ernten. Auch die Möhren und der restliche Zuckermais wurden geerntet. Die Junior Ranger waren fleißig und so ging es nach getaner Arbeit zurück in die Biosphärenreservatverwaltung. Dort waren der Kräuterquark und die Pellkartoffeln schon vorbereitet. Nun galt es nur noch die Kartoffeln von der Schale zu befreien. Auch der Apfelsaft von den Äpfeln aus dem Junior Ranger Garten schmeckte gut zu Pellkartoffeln und Kräuterquark. Am Ende waren sich alle darüber einig, dass die eigene Ernte doch am besten schmeckt.

 

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Junior Ranger bei Quizwanderung


 

Wir trafen uns bei super Wetter, am 2. Oktober 2015, mit den Junior Rangern, um eine kleine Quizwanderung zum Bauerngraben zu unternehmen. Jeder erhielt zu Beginn einen Zettel mit Fragen, die während der Wanderung an bestimmten Haltepunkten zu beantworten waren. An manchen Punkten kam es auch auf das Geschick der Junior Ranger an. So musste z.B. ein Zapfen in einen Kreis geworfen werden. Auf dem Rückweg vom Bauerngraben wurden die Fragen dann aufgelöst. Die Junior Ranger mit den meisten Punkten bekamen eine Kleinigkeit als Anerkennung für ihre guten Leistungen.

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Unsere zukünftigen Zwergen Ranger ernten im Garten



Auch im September 2015 halfen uns die Vorschulkinder bei der Ernte im Junior Ranger Garten. Für alle fleißigen Helfer gab es eine Menge zu entdecken. Die orangenen Möhren unter dem kleinen Sauerkirschbaum wurden mit einer Grabgabel aus der Erde geholt. Auch die Kartoffeln ließen sich so gut ernten und anschließend in einen Eimer legen. Die kleinen Hände suchten in der Erde auch noch die kleinste Kartoffel. Danach wurde der Zuckermais geerntet. Der schmeckte allen, die ihn probierten, gut. Zum Schluss wurden noch die roten und gelben Tomaten geerntet und auch verkostet. Wir hoffen, es hat allen Spaß gemacht und die Hausaufgabe ist nicht zu schwer. Im nächsten Jahr sind diese Kinder dann auch beim Bestellen im Garten gern gesehene Helfer.

 

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Mosttag im Biosphärenreservat



Am 30. September 2015 war es wieder so weit, die große Saftpresse der Markusgemeinschaft aus Hauteroda, stand bei uns auf dem Hof. Zu diesem Anlass kommen uns die künftigen Zwergen Ranger besuchen, um zusehen, wie aus Äpfeln der leckere Saft gepresst wird. Natürlich durften die Kinder den Saft auch probieren. Die Ranger erklärten den Kindern die Saftpresse und die zukünftigen Zwergen Ranger freuen sich schon darauf, im nächsten Jahr auch Äpfel für die Presse zu ernten.

 

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Ernennung der Zwergen Ranger 2015



Am 12. Juni 2015 wurden die Zwergen Ranger vom Biosphärenreservat ernannt. Die 30 Kinder der großen Gruppen der Kita Zwergenpalais aus Roßla, der Kita Pfiffikus aus Bennungen und der Kita Thyra-Kids aus Rottleberode sammelten vom September 2014 bis Juni 2015 für die erledigten Hausaufgaben Stempel. Viele der Kinder hatten einen Elternteil, Geschwister oder die Großeltern zu unserer Veranstaltung mitgebracht. Nach der Begrüßung wurde jedes Kind nach vorn gerufen und zum Zwergen Ranger ernannt. In diesem Jahr konnten wir bereits unseren 150.  Zwergen Ranger ernennen. Jeder Ranger erhielt seine Ernennungsurkunde und eine Mütze sowie einen Button vom Biosphärenreservat. Zum Schluss wurde noch ein Gruppenfoto zur Erinnerung geschossen. Auch die Ausstellung im Gebäude der Verwaltung und die Wichtelhöhle wurden besucht. Stolz gingen die Zwergen Ranger mit ihren Familien nach Hause.

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Bilder H. Noack


Zwergen Ranger helfen Insekten bei der Wohnungssuche


Am 5., 6., und 7. Mai 2015 trafen wir uns mit den künftigen Zwergen Rangern der Kitas Rottleberode, Roßla und Bennungen, um den Wildbienen zu helfen. Vorher erklärten wir den Kindern, wie nützlich diese Insekten sind. Denn ohne die Bestäubung durch die Bienen, würden wir kein Obst ernten können. Die Kinder erfuhren, wie die Bienen sich im Winter wärmen und wieso gerade die Wildbienen unsere Hilfe brauchen. Denn sie haben keinen Staat, wie die Honigbiene, sondern müssen sich ganz alleine um alle Arbeiten kümmern. Deshalb wollten wir ihnen bei der Suche nach einer geeigneten Kinderstube helfen und bauten kleine Insektenhotels. Jedes Hotel hat andere „Zimmer“ zur Vermietung. Nun müssen diese nur noch an einen sonnigen Ort zu Hause aufgehängt werden und die Wildbienen können einziehen. Allen machte die Arbeit Spaß und vielleicht können die Wildbienen beim Einzug ins Hotel beobachtet werden.

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Die Questenwanderung


Der Höhepunkt der Zwergen Ranger Ausbildung ist in jedem Jahr die Wanderung auf die Queste. Bei dieser Gelegenheit sind nicht nur die Erzieher der Kitas, sondern auch die Eltern und Großeltern unserer Zwerge mit dabei. Auf der Wanderung, am 15. April 2015, konnten die Kleinen Ihr Wissen beweisen. Wir machten uns mit über 20 zukünftigen Zwergen Rangern, der Kita Bennungen und der Kita Roßla, auf den Weg. Beim Aufstieg über das „ Kalte Tal“ gab es viel zu zeigen und zu erklären. So wissen alle Wanderer jetzt welche Eule auf dem Naturschutzgebietsschild abgebildet ist und wie man sich im Naturschutzgebiet verhalten sollte. Auf unserer Wanderschaft fanden wir z.B. den Bärlauch, der schon von weitem durch seinen Duft zu erkennen war und ein alter abgestorbener Baum, der für viele verschiedene Kleinlebewesen ein neues zu Hause ist. So verging die Zeit recht schnell. Wir kamen auf der Queste an, wo wir eine kleine Pause einlegten und uns aus dem Rucksack stärkten. Dann wurde die Questensage erzählt. Jeder nutzte die schöne Aussicht hinüber zur Questenburg und über den Ort Questenberg. Danach gab es noch ein Erinnerungsfoto vor der Queste. Dann ging es bergab. Nach dem Abstieg über die Gletschertöpfe, hielten wir noch kurz an der Stelle an, wo sonst der Roland an der Linde steht. Auch wenn er zurzeit restauriert wird, wurde über seine Bedeutung für den Ort Questenberg gesprochen. Nun gingen wir in die Gaststätte „Zur Queste“, wo Frau Gast für die Wanderer einen kleinen Imbiss vorbereitet hatte. So fand, bei sehr schönem Wetter, unsere diesjährige Questenwanderung mit den zukünftigen Zwergen Rangern ein gutes Ende. Die Hausaufgabe für die Kinder ist, ein Bild von der Sage oder der Queste zu malen. Wir freuen uns schon auf die kleinen Kunstwerke. Fotos: H.Noack
 

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Der Frühling steht vor der Tür



Ende Februar 2015 trafen wir uns mit den zukünftigen Zwergen Rangern, um einen Blumentopf zu bemalen, um den Frühling in die Kita zu holen. Jeder Zwergen Ranger gestaltete seinen Topf nach eigenen Vorstellungen. Danach befüllten wir die Töpfe und steckten einen Frühblüher in die Erde. Nun wurde der Topf ans Fenster gestellt und etwas angegossen. Die Kinder bekamen die Aufgabe, den Topf mit der Blumenzwiebel zu pflegen. Was bei guter Pflege aus der Zwiebel wächst, soll in einem selbst gemalten Bild festgehalten werde.

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Vögel unserer Heimat



Auch in diesem Jahr war unsere erste Veranstaltung mit den zukünftigen Zwergen Rangern aus den Kitas Roßla, Bennungen und Rottleberode die Wintervogelzählung. Ausgestattet mit Ferngläsern und einer Liste zum Aufschreiben machten sich die Kinder gemeinsam auf die Suche nach den Vögeln. Im Riethgarten in Roßla sahen wir 15 Stockenten und sogar 3 Gimpelmännchen, die uns mit ihrer roten Brust gleich auffielen. Beim Spaziergang durch die Streuobstwiese in Bennungen entlang der Helme sahen wir einen Grünspecht und 54 Wacholderdrosseln. Die Kinder in Rottleberode entdeckten bei ihrer Runde um den Schlossteich 4 Amseln, 18 Blau- und Kohlmeisen und sogar 2 Kleiber. Nach dieser aufregenden Tour erfuhren die Kinder noch, warum im Winter nicht alle Vögel zu beobachten sind. Wir hoffen, die Zwergen Ranger haben viel Spaß bei der Erledigung ihrer Hausaufgabe.

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Herbst 2014 im Biosphärenreservat



Die Tiere und Pflanzen bereiten sich auf den Winter vor. Dabei wollen wir den Herbst beobachten. Er färbt die Blätter und lässt sie schließlich auch vom Baum fallen. Manche Tiere gehen auf große Wanderschaft und andere lassen sich ein dickes Fell wachsen, andere suchen sich ein Versteck um Winterruhe oder –schlaf zu halten. Unsere Aufmerksamkeit richtet sich auf die Bäume und Sträucher. Wer kennt sie mit Namen? Warum sind je nach Art die Blätter alle unterschiedlich in Größe und Form? Dies erkundeten wir mit den zukünftigen Zwergen Rangern der Kita Bennungen, Roßla und Rottleberode auf einem Ausflug in die Natur. Natürlich bekamen die Kinder wieder eine Aufgabe. Bis zum nächsten Treffen sollen drei unterschiedliche Blätter gemalt werden, viel Spaß dabei.

 

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Saftpresse im Biosphärenreservat



Es ist bereits eine kleine Tradition, dass uns die zukünftigen Zwergen Ranger zur Saftpressung besuchen. Aus diesem Anlass wird der frisch gepresste Apfelsaft natürlich auch verkostet. Alle waren sich schnell einig, dieses Jahr ist ein gutes Saftjahr. Viele verschiedene Apfelsorten wurden gewaschen, gehäckselt und dann weiter zu Saft gepresst. Danach noch erhitzt und schließlich auch noch abgefüllt. Diese Abläufe konnten die Kinder an der mobilen Saftpresse genau verfolgen. Auch das BR Karstlandschaft Südharz hat Saft für sich pressen lassen. Diesen gibt es dann zu Veranstaltungen der Junior Ranger zu trinken.

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Zukünftigen Zwergen Ranger ernten im Garten



In diesem Jahr halfen uns gleich 3 Gruppen im Junior Ranger Garten zu ernten. Am Montag, den 15. September, kamen die Vorschulkinder der Kita Pfiffikus aus Bennungen, am Dienstag die Kinder aus dem Zwergenpalais Roßla und am Mittwoch die zukünftigen Zwergen Ranger der Kita Thyra Kids aus Rottleberode. Alle hatten großen Spaß beim Ernten von Kartoffeln, Möhren und der Zuckermais war besonders lecker. Danach wurde an der Kräuterspirale noch ein wenig geschnuppert und einige erkannten sogar verschiedene Kräuter, wie Pfefferminze und Zitronenmelisse. Im nächsten Frühjahr werden diese Kinder dann auch bei der Bestellung im Garten mit dabei sein.
 

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Zwergen Ranger wurden ernannt



Am 13. Juni 2014 wurden nun schon zum 6. Mal die Zwergen Ranger vom Biosphärenreservat ernannt. Fast ein ganzes Jahr haben die 26 Kinder der großen Gruppen der Kita Zwergenpalais und der Kita Pfiffikus ihre Hausaufgaben erledigt und dafür Stempel gesammelt. Viele der Kinder hatten einen Elternteil, Geschwister oder die Großeltern zu dieser Veranstaltung mitgebracht. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Leiter des Biosphärenreservats, Dr. Holger Piegert, führten die Kinder ein kleines Programm für die Anwesenden auf. Danach wurde jeder einzeln aufgerufen und erhielt seine Ernennungsurkunde, eine Mütze sowie ein Schlüsselband vom Biosphärenreservat.  Zum Schluss wurde noch ein Gruppenfoto zur Erinnerung geschossen. Auch die Ausstellung im Gebäude der Verwaltung und die Wichtelhöhle wurden von allen besucht. Stolz gingen die Zwergen Ranger mit ihren Familien nach Hause.

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Zwergen Ranger helfen Insekten bei der Wohnungssuche



Am 14. Mai  2014 trafen wir uns mit den künftigen Zwergen Rangern der Kitas Roßla und Bennungen, um den Wildbienen einen Unterschlupf zu bauen. Bevor die Zwerge mit der Arbeit begannen, erzählten die Ranger den Kindern etwas über die Wildbienen und andere nützliche Insekten. Denn wenn die Bienen die Blüten nicht bestäuben, können wir zum Beispiel keine Äpfel ernten. Die Kinder erfuhren, wie die Bienen sich im Winter wärmen und wieso gerade die Wildbienen unsere Hilfe brauchen. Diese Wildbienen haben nicht, wie die Honigbiene einen ganzen Staat, sondern müssen sich ganz alleine um alle anfallenden Arbeiten kümmern. Damit sie wenigstens nicht so lange nach einer guten Kinderstube suchen müssen, bauten die Zwergen Ranger ihnen ein kleines Insektenhotel. Allen machte die Arbeit Spaß und die Kinder können die Hotels an einem sonnigen Ort zu Hause an einem Baum aufhängen und dann vielleicht auch Wildbienen beim Einzug ins Hotel beobachten.
 

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Die Questenwanderung der Zwergen Ranger 2014


Ein besonderer Höhepunkt der Zusammenarbeit des Biosphärenreservates mit den Kindergärten in Roßla und Bennungen ist die jährliche Wanderung der Zwergen Ranger auf die Queste bei Questenberg. Am 23. April machten wir uns zur Wanderung, gemeinsam mit 21 zukünftigen Zwergen Rangern, auf. Die Kinder hatten Ihre Eltern und Großeltern sowie Erzieher mitgebracht. Zur Einstimmung über das Verhalten in einem Naturschutzgebiet machen wir die Kinder mit dem „Eulenschild“ bekannt. Dort können die Zwergen Ranger erzählen, was sie schon alles über die Verhaltensregeln in der Natur wissen. Auf unserer Weg fanden wir unterwegs die ein oder andere Pflanze, von der wir den Wanderern etwas zu erzählen oder auch nur zum Anschauen hatten. Wie z. B. den Bärlauch, der schon von weitem durch seinen Duft zu erkennen war und ein alter abgestorbener Baum, der für viele verschiedene Kleinlebewesen und vielleicht auch für Fledermäuse ein neues zu Hause ist. So verging die Zeit recht schnell und wir kamen auf der Queste an. Zuvor hatten sich alle aus ihrem Rucksack gestärkt. Dann wurde die Questensage erzählt und jeder nutzte die schöne Aussicht hinüber zur Questenburg und über den Ort Questenberg. Noch schnell ein Erinnerungsfoto, mit allen vor der Queste, geschossen und es ging wieder bergab. Nach dem Abstieg in Richtung Gletschertöpfe hielten wir noch kurz am Roland an und erzählten den Kindern von seiner Bedeutung für den Ort Questenberg. Dann gingen wir in die Gaststätte „Zur Queste“, wo Frau Gast für die Wanderer einen kleinen Imbiss vorbereitet hatte. So fand bei schönem Wetter unsere diesjährige Questenwanderung mit den zukünftigen Zwergen Rangern ein gutes Ende. Die Hausaufgabe für die Kinder ist, ein Bild von der Sage oder der Queste zu malen. Wir freuen uns schon auf die schönen Kunstwerke.
 

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Geschafft - endlich den Gipfel erreicht TP So schmeckt Natur - Buchenblätter kann man essen TP Totholz lebt AO Wer ist Roland? TP


Die Zwergen Ranger und die Lurche


Die Ranger vom Biosphärenreservat trafen sich, am 7. Mai 2014, mit den Zwergen Rangern der Kita Pfiffikus aus Bennungen und dem Zwergenpalais aus Roßla, um den Kindern etwas über die Luche zu erzählen. Zuerst wurde über die Unterschiede zwischen Frosch und Kröte gesprochen. Dabei machten die Kinder den Rangern vor, wie sich ein Frosch und wie sich eine Kröte bewegen. An Hand von mitgebrachten Plastikmodellen konnten die Zwergen Ranger das Erklärte auch nachvollziehen. Dann gab es lebendige Kaulquappen in einer kleinen Schüssel für alle aus der Nähe zu betrachten. Die Kinder achteten sehr genau darauf, dass die Tiere wieder in ihr Gewässer entlassen wurden, wo sie sich hoffentlich auch trotz ihrer natürlichen Fressfeinde zu richtigen Kröten und Fröschen entwickeln können. Die Zwergen Ranger erfuhren an diesem Vormittag auch warum die Krötenzäune im Frühjahr an vielen Straßen im Landkreis zu sehen sind. Nach einem kurzen Spiel konnte jeder Zwergen Ranger die vier Entwicklungsstadien der Lurche auf ein vorbereitetes Blatt stempeln. Die Hausaufgabe ist es diese Bilder farbig zu gestalten. Natürlich kontrollierten wir auch die Hausaufgabe der letzten Veranstaltung. Es wurden von den Kindern sehr schöne Bilder der Queste und von der Questensage gemalt. Jeder freute sich über den neuen Stempel in seinem Hefter.
 

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Die Wildkatze


Wir trafen uns am Donnerstag, dem 20.03.2014, mit den Zwergen Rangern der 1. Klasse auf dem Hof des Biosphärenreservates, um sie über die Wildkatze zu informieren. Unserer Einladung folgten 18 Kinder. Die Wildkatze kommt in den Wäldern des Biosphärenreservates vor. Zuerst zeigten wir den Zwergen Rangern unser Präparat einer Wildkatze. So konnten sich die Kinder ein genaues Bild von diesem scheuen Jäger machen. Die Wildkatze ist deutlich größer als eine Hauskatze. Auch der geringelte Schwanz mit seinem schwarzen stumpfen Ende ist ein sicheres Erkennungsmerkmal. Ihre verwaschene Fellzeichnung macht sie im Wald fast unsichtbar. Dies haben die  Zwergen Ranger dann auch selbst erlebt. Nachdem jedes Kind eine Wildkatzenmaske gebastelt hatte, schickten wir sie auf einen Pfad, um Gegenstände und Tiere zu finden. Jeder lief aufmerksam seine Runde und am Ende hatten die meisten 6 von 12 versteckten Dingen gesehen. Die versteckte Wildkatze hatte keiner gefunden. Das rote Band und die Hauskatze hatten alle erblickt. Deshalb gingen wir im Anschluss die Runde alle gemeinsam. Die Zwergen Ranger staunten nicht schlecht über die vielen Dinge, die sie nicht gefunden hatten. Zum Schluss gab es wieder eine Hausaufgabe. Unsere Zwergen Ranger wissen jetzt besser über die Wildkatze und über ihre Tarnung Bescheid.
 

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Tiere im Winter


 

Am 19. und 20. Februar machten sich die Ranger, Thomas, Andreas, Karsten und Karin auf den Weg zu den künftigen Zwergen Rangern der Kita Zwergenpalais in Roßla und der Kita Pfiffikus in Bennungen. Gemeinsam unternahmen sie einen Ausflug. An diesem Waldtag stand das Thema, wie verbringen einige Tiere den Winter, auf dem Programm. Die Ranger hatten sich gut vorbereitet und für sechs unterschiedliche Tiere Masken mitgebracht. Mit Hilfe eines Würfels wurde jedes Kind zu einem Tier bestimmt. Da gab es den Rotfuchs, das Eichhörnchen, den Frosch, den Weißstorch, den Igel und die Fledermaus. Jedes dieser Tiere verbringt den Winter anders.
Der Storch fliegt in den Süden, aber nicht weil es ihm im Winter bei uns zu kalt ist, sondern weil er nicht mehr  genügend Futter findet.  Und so machten sich die Störche auf zur Sonne, welche den Süden symbolisierte.
Das Eichhörnchen versteckt sich in seinem Kobel und schläft, bis der Hunger es weckt und dann sucht es die von ihm im Herbst versteckten Nüsse und andere Leckereien, um den Hunger zu stillen und wieder schlafen zu gehen. Unsere Hörnchen kamen mit Hilfe einer Strickleiter in den Baum.
Die Frösche lassen sich auf den Grund des Teiches sinken und verlangsamen ihren Stoffwechsel, so dass sie bis zum Frühjahr überleben können. Die „Zwergen-Frösche“ versteckten sich unter einer blauen Plane und schnell war der Winter vorbei.
Die Fledermäuse ziehen sich in ihre Winterquartiere, die Höhlen, zurück und bei gleichbleibenden Temperaturen hängen sie schlafend von der Höhlendecke. Auch sie verlangsamen ihren Stoffwechsel, um den Winter zu überdauern. Da wir keine Höhle gefunden haben, hängten sich unsere Fledermäuse an einem Seil mit dem Kopf nach unten auf.
Der Igel wiederum verkriecht sich in einem Laubhaufen und zehrt von den im Herbst angefutterten Reserven. Er atmet nur noch fünf Mal in der Minute und verbraucht dadurch weniger Energie, auch die „Zwergen-Igel“ fühlten sich in ihrem Laubhaufen wohl.
Der Rotfuchs lässt sich im Winter ein dichteres Fell wachsen, so machen ihm Schnee und Kälte nicht viel aus. Er sitzt in seinem Bau unter der Erde und wartet auf die Dunkelheit, wo er wie im Sommer auf Mäusejagd geht, um satt zu werden.
Die Zwergen Ranger spielten die Tiere im Winter nach und hatten dabei viel Spaß, denn wann hat man sonst schon mal die Möglichkeit, eine Fledermaus oder ein Rotfuchs zu sein.
 

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Wintervogelzählung mit den Zwergen Rangern


Am 15. und 16. Januar trafen sich die Ranger vom Biosphärenreservat mit den Zwergen Rangern der Kita Pfiffikus aus Bennungen und dem Zwergenpalais aus Roßla. Wir wollten gemeinsam die Wintervögel in Feld und Flur erfassen. Trotz des regnerischen Wetters waren die jungen Forscher voll dabei. Ausgestattet mit Fernglas und Liste ging die Runde los. Wir konnten insgesamt 21 Stockenten, 4 Amseln, 6 Blaumeisen, 2 Buntspechte, 65 Drosseln und sogar einen Graureiher und eine Nilgans bestimmen. Im Anschluss an den Rundgang erfuhren die Zwergen Ranger noch wieso verschiedene Vögel im Winter bei uns nicht mehr zu sehen sind. Wir hoffen die Kinder haben bei der Erledigung ihrer Aufgabe genau so viel Spaß wie bei der Vogelzählung.
 

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Junior Ranger ernten Äpfel



Da auch in diesem Herbst die mobile Saftpresse der Markus-Gemeinschaft e.V. Hauteroda zu uns ins Biosphärenreservat kommt, brauchten wir natürlich Äpfel, aus denen der Saft gepresst wird. So gingen die Junior Ranger der 1. Klasse am 28. September zur Apfelernte. Weil so viele Junior Ranger kamen, musste sich die Gruppe teilen. Ein Teil ging in unseren Junior Ranger Garten, um den großen Apfelbaum zu beernten. Die anderen fuhren zu einer kleinen Streuobstwiese an der Helme. Jede Gruppe erntete ca. 50 Kilogramm Äpfel. Alle hatten viel Spaß daran mit den Obstpflückern die Äpfel aus der Krone zu holen. Aus diesen Äpfeln wurde am 30. September dann bei uns auf dem Hof Saft für die Junior Ranger gepresst. Wenn wir den Apfelsaft bei unseren Veranstaltungen trinken, denken wir an die Ernte.

 

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Fledermausführung in der Heimkehle



Am 23.September 2015 besuchten wir mit 9 Junior Rangern die Schauhöhle Heimkehle. Unter Führung von Herrn Bernd Ohlendorf hofften wir, jetzt zur Schwärmzeit der Fledermäuse, auch eine in der Höhle zu sehen. Leider hatten wir kein Glück. Trotzdem erfuhren die Junior Ranger viel über die kleinen fliegenden Säugetiere. Was sie fressen, woher sie kommen um in der Höhle zu überwintern und wohin sie nach dem Winter wieder fliegen. Nach der Führung hatte Herr Ohlendorf dann noch eine Überraschung für uns. Er hatte eine zurzeit flugunfähige Fledermaus, die er uns in seiner Hand zeigte. Sie wird gut gepflegt und wir hoffen sie wird wieder gesund. So bekamen wir dann doch noch eine Fledermaus zu Gesicht. Wir bedanken uns bei B. Ohlendorf für die interessante Führung durch die Heimkehle.

 

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DRK Schulung für Junior Ranger



Für die Junior Ranger ist es wichtig, sich mit Erster Hilfe auszukennen. Wir sind viel in der Natur unterwegs und da kann auch etwas passieren. Aus diesem Grund luden wir Herrn A. Aschenbrenner vom DRK in Sangerhausen zu uns ein. Alle hörten aufmerksam zu, denn danach dufte jeder Junior Ranger die stabile Seitenlage selbst ausführen. Es war gar nicht so leicht, einen scheinbar leblosen Körper mit ein paar Handgriffen in die richtige Position zu bringen. Die Zeit verging einfach zu schnell. Wir kamen nicht mehr dazu, Verbände anzulegen. Herr Aschenbrenner versprach uns, im Winter noch einmal zu kommen und dann sind wir für den Ernstfall gut gerüstet. Wir möchten uns noch einmal bei Herrn A. Aschenbrenner für seine Schulung bedanken.

 

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Besuch der Junior Ranger auf der Königspfalz



Am 6. August 2015 hatten wir unsere jüngeren Junior Ranger eingeladen, um mit uns die Königspfalz Tilleda zu besuchen. Zur Einstimmung wurde ein kurzer Film über das Mittelalter gezeigt. Danach konnten wir uns das Leben in dieser Zeit gut vorstellen. Nach dem wir das Zangentor durchschritten hatten erklommen wir den Wehrturm und hatten von dort eine gute Fernsicht. Ein Tisch mit verschiedenen Werkzeugen und Alltagsgegenständen war für uns aufgebaut, um uns die Stein,- Bronze- und Eisenzeit zu erklären. Dann duften wir uns als Archäologen fühlen und eine Ausgrabung vornehmen. Es kamen allerlei Scherben und auch eine Mauer zum Vorschein. Unsere Begleitung, von der Pfalz, erklärte uns aus welcher Zeit die einzelnen Fundstücke stammten. Danach schauten wir uns ein Skelett in einer Vitrine an, welches auf dem Gelände der Pfalz ausgegraben wurde. Anschließend konnten wir uns noch im Bogenschießen versuchen. Wir stellten jedoch fest, dass wir zur damaligen Zeit kein Wildfleisch hätten essen können, da keiner den Hirsch erlegen konnte. Die Mädchen lieferten sich noch einen Schwertkampf und schon war unser Ausflug beendet. Wir bedanken uns beim Team der Königspfalz Tilleda für den erlebnisreichen Vormittag.

 

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6.Überlebenscamp der Junior Ranger


Am 18. und 19. Juli 2015 war es wieder so weit, wir trafen uns mit den Junior Rangern zu unserem Überlebenscamp in Bennungen am Anglerheim. Auch in diesem Jahr folgten über 80 Personen unserer Einladung. Die Junior Ranger bauten gemeinsam mit ihren Eltern die Zelte für die Nacht auf der Wiese auf. Danach folgte ein buntes Programm für die unterschiedlichen Altersstufen. Die Jüngsten blieben beim Anglerheim und konnten unter anderem Gipsfiguren bemalen oder große Seifenblasen zaubern. Die zweite und dritte Klasse ging auf eine Schatzsuche. Unterwegs mussten verschiedene Aufgaben erfüllt werden. Alle Kinder beteiligten sich an der Lösung der Rätsel. Gemeinsam wieder am Anglerheim angekommen wurde der Schatz gesucht und auch gefunden. Unsere älteren Junior Ranger gingen mit einem GPS Gerät allein auf Spurensuche. Sie hatten die Funktion des Gerätes schnell verstanden und suchten im Gelände die versteckten Filmdosen. In jeder Dose befand sich ein Buchstabe. Die 16 Buchstaben mussten am Ende noch zu einem Lösungssatz geformt werden. Da alle Filmdosen gefunden wurden, müssen wir die Schatzsuche im nächsten Jahr schwieriger gestalten. Zum Höhepunkt des Camps wurden 7 Zwergen Ranger zu Junior Rangern ernannt. Alle hatten mehr als die notwendigen 8 Stempel gesammelt und sind stolz nun zu den „Großen“ zu gehören. Jetzt kam der gemütliche Teil des Camps. Der Anglerverein von Bennungen unterstützte uns am Grill und die mitgebrachten Salate und das Obst und Gemüse trugen zum Gelingen des Abends bei. Einige Junior Ranger angelten, andere fuhren noch ein kleines Stück auf der Helme mit dem Schlauchboot. Auch bei einem Quiz, welches unsere „Ranger Oma“ Sophie mit 12 Fragen erstellt hatte, konnte man sein Wissen unter Beweis stellen. Bei einigen stellte sich nach so vielen Aktivitäten wieder der Hunger ein. Zum Glück hatten fleißige Helfer wieder Stockbrotteig vorbereitet. Die kleinen und die großen Stockbrotbäcker ließen sich das manchmal schon schwarz gewordene oder auch noch rohe Stockbrot mit Kräuterbutter oder pur schmecken. Jetzt wurde es aber auch Zeit so langsam die Zelte aufzusuchen und noch ein wenig zu schlafen.
Am Sonntagmorgen wurde am Anglerheim gefrühstückt. Frische Brötchen und Marmelade aus Früchten vom Junior Ranger Garten sowie der mitgebrachte Kuchen gaben uns die Kraft für den Zeltabbau. Leider schafften es nicht alle noch vor dem Gewitterregen ihr Zelt abzubauen. Wir wünschten allen anwesenden Junior Rangern schöne und erlebnisreiche Ferien. Unser besonderer Dank für eine rundum gelungene Veranstaltung gilt dem Anglerverein Bennungen und der Freiwilligen Feuerwehr Bennungen sowie allen anderen fleißigen Helfern.


Bilder: H. Noack

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Junior Ranger bei den Milanen


Seit März 2015 gibt es eine kleine Sonderausstellung zu den Milanen im Biosphärenreservat. Natürlich machen wir Diese auch unseren Junior Rangern zugänglich. Deshalb trafen wir uns am 30. Juni in unserer Dauerausstellung im Biosphärenreservat. Auf sechs Tafeln stehen wichtige Informationen zum Schwarz- und Rotmilan. Auch zwei Präparate können angeschaut werden. Ein typischer Horst wurde nachgebaut und auch ein Feind der Milane, der Waschbär, ist als Präparat zu sehen. Die Junior Ranger hatten die Aufgabe 10 Fragen in der Ausstellung zu beantworten und die Lösungsbuchstaben in die richtige Reihenfolge zu bringen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatten zum Schluss alle das richtige Wort und bekamen einen Button mit einem Rotmilan zum Anstecken. Danach schauten wir uns einen Film zum Rotmilan an. Alle Junior Ranger waren von der Ausstellung und dem Film begeistert.

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Leben im Wasser


Am 24. und 25. Juni 2015 beschäftigten wir uns, gemeinsam mit den Junior Rangern der 1. und 2. Klassen, mit dem Thema Leben im Wasser. Dazu holten wir die Junior Ranger auf unser Gelände, um das Leben in unserem kleinen Teich zu erkunden. Jeder durfte selbst den kleinen Kescher  durch das Wasser ziehen. Wir staunten nicht schlecht, welche Lebewesen unseren Teich bevölkern. Da gab es Wasserschnecken und kleine Wasserläufer. Wir erklärten an Hand eines kleinen Experimentes, was es mit der Wasseroberflächenspannung zu tun hat, wenn die Wasserläufer nicht im Wasser versinken. Alle schauten durch die Becherlupen um die Tiere zu bestimmen. Da gab es Libellenlarven, Rückenschwimmer und auch Molche. Manche Kaulquappen hatten schon Vorder- und Hinterbeine, andere standen noch am Anfang ihrer Verwandlung hin zum Frosch. Mit der  Fassettenaugenbrille konnten wir die Umwelt wie eine Libelle sehen. Nach der Bestimmung der Wassertiere spielten wir noch ein Memory und nun dürfte die Erledigung der Hausaufgabe nicht mehr schwer fallen.

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Zu Besuch bei einer Imkerin


Am 9. Mai 2015 besuchten die Junior Ranger der 1. Klasse die Imkermeisterin Frau Berrenrath aus Oberröblingen. Wie schon andere Jahre folgten wir der Einladung, um unsere Honigbienen und deren wilden Verwandten etwas besser kennen zu lernen. Fünf Junior Ranger, Geschwister und Eltern kamen mit nach Sittichenbach, wo Frau Berrenrath ein paar ihrer Bienenvölker in einer Obstanlage stehen hat. Sie öffnete für uns die Bienenkästen und wir konnten die fleißigen Bienen bei der Arbeit beobachten. Auch den Schlupf einer neuen Biene konnten wir hautnah miterleben. Keiner wurde von einer Biene gestochen, obwohl wir noch den frisch gesammelten Honig aus der Bienenwabe gekostet haben. Der  Honig war sehr lecker und alle die dabei waren wissen jetzt, wie viel Arbeit in einem Glas Honig steckt.

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Bundestreffen der Junior Ranger 2015


Das 13. Bundestreffen der Junior Ranger fand im Nationalpark Eifel statt. Wir machten uns gemeinsam mit 6 Junior Rangern, vom 04. bis 07. Juni 2015, auf große Fahrt nach Heimbach zur Wildnis Werkstatt. Nach gut 5 Stunden erreichten wir das Ziel. Nun galt es die Zelte in einer Streuobstwiese aufzubauen. Vor  dem Abendbrot, wo wir offiziell begrüßt wurden, erkundeten unsere Junior Ranger schon mal das Gelände. Es wurden immer mehr Zelte und am Abend waren Junior Ranger aus 23 Großschutzgebieten angereist. Man sagte uns, dass das Wetter in der Eifel eher nass und kühl sei, doch die vier Tage war es eher heiß und trocken. So wurden wir auf die erhöhte Waldbrandgefahr aufmerksam gemacht. Trotzdem wurde jeden Abend ein Lagerfeuer entzündet. Am nächsten Morgen begrüßte uns der Leiter des Nationalparks im Festzelt. Sogar der Bürgermeister der Nationalparkgemeinde Heimbach und ein Vertreter des Ministeriums hielten eine kurze Rede. Alle wünschten uns ein paar schöne und erlebnisreiche Tage. Für unsere Gruppe stand der Markt der Möglichkeiten für den Freitag auf dem Programm. Man konnte mit echter Wolle frisch vom Schaf „spinnen“, einem Schmied bei der Arbeit über die Schulter sehen oder sich beim Klettern ausprobieren. Gleichzeitig wurden mehrere Workshops angeboten. Man konnte moderieren, fotografieren, Insektenhotels bauen oder sich als Knappe ausbilden lassen. Unsere Junior Ranger machten alles, was in der Zeit möglich war. Die Buttonmaschine kam auch zum Einsatz und so haben wir jetzt einen Button von der Eifel an unseren Mützen. Am Nachmittag wurde es so heiß, dass ein Rasensprenger zur Abkühlung aufgestellt wurde. Diesen Spaß nahmen viele gern an. Als Hausaufgabe sollten wir ein Stück Holz aus unserem Schutzgebiet mitbringen. Wir nahmen Flieder aus unserem Junior Ranger Garten. Dieses wurde mit anderen Stücken, in der Holzwerkstatt, zu wunderschönen Wildnis Möbeln verarbeitet. Am Samstag gingen wir auf Exkursion im Nationalpark mit 10 Stationen. An jedem Punkt, erhielten wir nach dem Lösen einer kleinen Aufgabe eine Perle mit einem Buchstaben. Am Ende mussten die Perlen in der richtigen Reihenfolge das Wort Eifeltiger ergeben, denn so wird in der Eifel die Wildkatze genannt. Am Abend wurde dann noch der Rangerhut in Form eines kleinen Theaterstücks an das Biosphärenreservat Rhön übergeben. Somit wissen wir jetzt, dass die hessische Rhön im nächsten Jahr die Junior Ranger zu Gast hat. Am Sonntagmorgen wurden die Zelte abgebaut und im Fundbüro nach verschwundenen Dingen gefragt. Nach einer persönlichen Verabschiedung bei Küche und Org.-Büro ging es auf Fahrt in Richtung Heimat. So ging das 13. Bundestreffen der Junior Ranger mit vielen schönen und lehrreichen Eindrücken zu Ende.

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Frühling ist Bestellzeit im Junior Ranger Garten



Zum Ende des Jahres 2014 zogen wir in einen neuen Garten um. Also mussten wir den Junior Rangern unseren neuen Garten erst einmal zeigen. Wir trafen uns am 29. April 2015 mit 14 Kindern zur Gartenbestellung. Die Junior Ranger wurden in 3 Gruppen eingeteilt und schon ging es los. Nachdem die Reihen für den Zuckermais und die Kartoffeln gezogen waren, wurden die Knollen und die Körner in den Boden gebracht. Auch die Möhren wurden unter der Sauerkirsche eingesät. Wir kamen mit den Arbeiten gut voran und so blieb noch Zeit um Löwenzahnblüten für die Herstellung von Sirup zu pflücken. Auch das Wetter war auf unserer Seite, denn am nächsten Tag regnete es und einer reichen Ernte im Herbst steht mit etwas Pflege nichts im Weg.
 

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Junior Ranger helfen am Krötenzaun



Bereits mehrere Jahre rufen wir die Junior Ranger auf, den Krötenzaun bei Stolberg mit uns zu betreuen. Da die Lurche im Frühjahr zu den Laichgewässern wandern, um Hochzeit zu halten und ihre Eier bzw. den Laich abzulegen, müssen sie die Straßen überqueren. Alle in Deutschland vorkommenden Lurche stehen unter Schutz. So steht der Mensch in der Pflicht die Tiere sicher zum Laichgewässer zu bringen. Die Krötenzäune werden an gefährlichen Überquerungsstellen aufgebaut und täglich betreut. In diesem Jahr trafen sich 14 Junior- und Zwergen Ranger teilweise von ihren Eltern begleitet, am 18. April 2015, auf dem Hof der Verwaltung. Wir fuhren gemeinsam in Richtung Stolberg. Mit Eimern bewaffnet, ging es im Gänsemarsch am Zaun entlang. Jeder eingegrabene Eimer am Zaun wurde nach Lurchen untersucht. Leider war das Wetter zu trocken und außer ein paar Käfern und Spinnen fanden wir Nichts. Wir beendeten unsere Runde und jeder Teilnehmer erhielt einen Button mit der Aufschrift: „Krötenretter – Ich mach mit!“. Anhand von mitgebrachten Präparaten konnten die Junior- und Zwergen Ranger ihr Artwissen über die Lurche doch noch unter Beweis stellen. So ging ein erlebnisreicher Vormittag zu Ende.

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Die Wildkatze



Am Donnerstag, den 12.März 2015 hatten wir die angehenden Junior Ranger der 1. Klasse zu uns ins Biosphärenreservat eingeladen. Wir wollten ihnen an diesem Nachmittag etwas über die Wildkatze erzählen. Dieser scheue und gut getarnte Jäger lebt in den Wäldern des Südharzes. Kaum einer bekommt sie aber zu sehen. So staunten die Kinder, als sie in unserer Ausstellung eine Wildkatze erblickten. Sie erfuhren, was eine Wildkatze so frisst und wo sie lebt. Danach wurden Masken in Form einer Wildkatze gebastelt und bemalt. Bei einem Rundgang auf dem Außengelände galt es für die Junior Ranger 27 getarnte oder bunte Dinge zu finden. Da gab es rote, grüne, blaue und gelbe Klammern, Seile oder auch Bälle und Zapfen sowie Federn und Stäbe zu finden. Der beste Zwergen Ranger hatte 15 Gegenstände entdeckt. Meist waren das die bunten und auffälligen und nicht die naturfarbenen Sachen. Die schwarzweiße Hauskatze zwischen zwei Holzklötzen sahen alle Kinder, die Wildkatze im Holzstapel jedoch kaum jemand. So ist es auch meist in Wald und Flur mit der Wildkatze. Sie ist da und trotzdem hat sie niemand gesehen. Wir hoffen die Junior Ranger haben Spaß bei der Erledigung ihrer Hausaufgabe und wissen jetzt was Tarnung ausmacht.

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Die Junior Ranger bauen Nistkästen



Am 5. März 2015 trafen wir uns mit den Junior Rangern der 2. Klasse, um Nistkästen zu bauen. Zuerst erklärte uns Andreas in der Wichtelhöhle warum manche Vögel die Hilfe des Menschen brauchen. Er zeigte uns verschiedene Nistkästen Modelle. Denn bei den Vögeln ist es wie bei uns Menschen, jeder hat andere Ansprüche an sein Zuhause. So gibt es neben den bekannten Meisenkästen auch Halbhöhlen. Für Eulen sind die Kästen meist viel größer. Mit diesem Wissen ausgestattet machten wir uns auf in die Werkstatt. Dort hatten die Mitarbeiter des Biosphärenreservats schon einige Bausätze vorbereitet. Für die Junior Ranger galt es nun, diese zusammen zu nageln. Mit etwas Hilfe, von Thomas und Karsten, entstanden so die zukünftigen Wohnungen unserer Gartenvögel. Alle hatten Spaß und keiner am Schluss einen blauen Daumen. Jetzt hoffen wir natürlich auf einen raschen Einzug der Vögel in unsere Nistkästen.

 

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Besuch des Spengler-Museums in Sangerhausen



Am Donnerstag, den 05.Februar 2015, fuhren wir mit sechs unserer älteren Junior Ranger ins Spengler-Museum nach Sangerhausen. Dort war für unsere Museumsrallye schon alles vorbereitet. Jeder bekam einen Stift und die Unterlagen zum Ausfüllen. Sofort machten sich die Junior Ranger auf die Suche nach den Antworten. Versteckt in Texttafeln, Vitrinen und sehr schönen Dioramen fanden alle die gesuchten Wörter. Nicht jeder war schon einmal hier. So gab es viel von Sangerhausen und der Umgebung zu entdecken. Am Beeindruckensten war aber das ausgestellte Mammut. Nach einer Stunde waren die Zettel ausgefüllt und alle fanden den Ausflug ins Museum sehr gut.

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