2013



Zukunftstag 2013 im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz


Am Zukunftstag für Mädchen und Jungen in Sachsen-Anhalt am 25.04.2013 nahmen die Schüler der 5. Klasse René Friedrich und Lucas Kühne vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Sangerhausen, Außenstelle Kelbra teil.
Beide Schüler wurden von unserem Mitarbeiter, Herrn Karsten Kühne, betreut.
Sie bekamen an diesem Tag einen Einblick in verschiedene Arbeitsbereiche der Biosphären-reservatverwaltung, wie
• Kontrolle von Amphibienschutzzäunen bei Agnesdorf, Questenberg und Hackpfüffel
• Kontrolle von Weißstorchniststandorten in Brücken und Martinsrieth
• Wechseln der Speicherkarten von Fotofallen in der Goldenen Aue im Rahmen des Moni-torings semiaquatisch lebender Säugetierarten (Fischotter, Mink, Iltis) und anderer Arten mit anschließender Auswertung (s. Foto)
• Suche nach einem historischen Mühlstein in der Nähe des Bauerngraben gemeinsam mit einem Vertreter des Heimat- und Geschichtsvereins Goldene Aue
• Pflanzung von zwei Wildäpfeln (Baum des Jahres 2013) auf der Streuobstwiese am Parkplatz Bauerngraben zum Tag des Baumes (Teilnahme eines Pressevertreters)
Die Schüler konnten während des Zukunftstages viel Interessantes aus unserer Arbeit erleben und ihr Wissen, dass sie auch bereits als Juniorranger des Biosphärenreservats Karst-landschaft Südharz erworben haben, weiter vertiefen.
Harald Bock

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In die Fotofalle getappt: Wildkatze in der Goldenen Aue


Wie die Tiere den Winter verbringen


Am 20. Februar machten sich unsere Ranger, Thomas und Andreas, auf den Weg in den Kindergarten nach Wallhausen. Dort waren sie mit der großen Gruppe verabredet. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg in Richtung Helme. An diesem Tag stand das Thema, wie verbringen einige Tiere den Winter, auf dem Programm. Die Ranger hatten sich gut vorbereitet und für die 6 unterschiedlichen Tiere Masken mit. Jedes Kind erhielt die Möglichkeit mit Hilfe eines Würfels sich für ein Tier zu entscheiden. Da gab es den Rotfuchs, das Eichhörnchen, den Frosch, den Weißstorch, den Igel und die Fledermaus. Jedes dieser Tiere verbringt den Winter anders. Der Storch fliegt in den Süden, aber nicht weil es ihm im Winter bei uns zu kalt ist, sondern weil er nicht mehr  genügend Futter findet. Das Eichhörnchen versteckt sich in seinem Kobel und schläft, bis der Hunger es weckt und dann sucht es die von ihm im Herbst versteckten Nüsse und andere Leckereien, um den Hunger zu stillen und wieder schlafen zu gehen. Die Frösche lassen sich auf den Grund des Teiches sinken und verlangsamen ihren Stoffwechsel, so dass sie bis zum Frühjahr überleben können. Die Fledermäuse ziehen sich in ihre Winterquartiere, die Höhlen, zurück und bei gleichbleibenden Temperaturen hängen sie schlafend von der Höhlendecke. Auch sie verlangsamen ihren Stoffwechsel, um den Winter zu überdauern. Der Igel wiederum verkriecht sich in einem Laubhaufen und zehrt von den im Herbst angefutterten Reserven. Er atmet nur noch 5 Mal in der Minute und verbraucht dadurch weniger Energie. Der Rotfuchs lässt sich im Winter ein dichteres Fell wachsen, so machen ihm Schnee und Kälte nicht viel aus. Er sitzt in seinem Bau unter der Erde und wartet auf die Dunkelheit, wo er wie im Sommer auf Mäusejagd geht, um satt zu werden. Die Kinder spielten die Tiere im Winter nach und hatten dabei viel Spaß, denn wann hat man schon mal die Möglichkeit, ein Frosch, eine Fledermaus oder ein Igel zu sein.
 

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Spurenwanderung


Am 5. Februar trafen sich die Ranger des Biosphärenreservates mit Ferienkindern, um eine Spurensuche zu unternehmen. Leider war der Schnee der vergangenen Tage bereits weggetaut, doch die Ranger stellten den Kindern trotzdem eine spannende Wanderung in Aussicht. Wir gingen zum Weinberg in Roßla und schon fanden wir die ersten Spuren. Da hatten mit großer Wahrscheinlichkeit Amseln ihren Hunger an den liegengebliebenen Äpfeln gestillt. Weiter ging es und wir sahen Hundespuren, denn der Weinberg ist ein beliebter Spazierweg. Auch an den Hagebuttensträuchern entlang des Weges fanden wir Fraßspuren von Vögeln. Die Ferienkinder zeigten uns Blau– und Kohlmeisen, welche uns ein Stück, von Baum zu Baum fliegend, begleiteten. An einer Fichtengruppe sahen wir angefressene Zapfen und der Verursacher, ein Eichhörnchen, stand bald fest. Danach ordneten die Spurensucher unsere mitgebrachten Federn, Schneckenhäusern und Zapfen je einem Tier zu. Um wieder etwas warme Füße zu bekommen, wurde ein kleiner Sprint bis zum Graben eingelegt. Dort besuchten wir noch einen großen Dachsbau. Die Spuren am Bau waren wegen der langen Krallen eindeutig von ihm. Auf der Wiese sahen wir Mäusegänge, die unterm Schnee angelegt wurden und wahrscheinlich hatten Wildschweine  diese auch umgebrochen, um nach den Mäusen zu suchen. Dann ging es wieder zum Ausgangspunkt der Spurensuche zurück und alle staunten, wie viele unterschiedliche Spuren von Mensch und Tier wir auch ohne Schnee gefunden haben.
 

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Bienenwachskerzen rollen mit der Imkerin



Am 14. November trafen sich 13 Junior Ranger im Biosphärenreservat. Gemeinsam mit der Imkermeisterin Frau Berrenrath wollten sie Bienenwachskerzen rollen. Zuerst erklärte die Imkerin, wie wichtig der Wachs für ihre Bienen ist. Sie bewahren in den Waben ihren Honig auf. Frau Berrenrath legte einige Wachsplatten auf den Tisch und jeder konnte den Bienenwachsduft riechen. Die Kinder begannen die Wachsplatten mit einem Fön zu erwärmen. Danach lassen sich die Wachsplatten besser zusammenrollen. Doch zuvor muss der Docht noch richtig eingelegt werden. So entstanden entweder lange dünne oder kurze dicke Kerzen aus den mitgebrachten Platten. Zum Schluss konnten die Kerzen noch mit einem Wachsherz verziert werden. Alle hatten viel Freude und gingen stolz mit ihren selbst gerollten Bienenwachskerzen nach Hause.
 

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Herbst im Biosphärenreservat


Am 7. November trafen sich die Junior Ranger, mit ihren Gruppenbetreuern, um eine Wanderung zu unternehmen. Diese stand unter dem Motto welches Blatt gehört zu welchem Baum und  welche Früchte gehören zu welchem Strauch. So wanderten die Junior Ranger bei herbstlichem Wetter in Richtung Bauerngraben und erhielten bei den entsprechenden Bäumen und Sträuchern die Informationen von den Rangern. Gleichzeitig erfolgte eine Kastenkontrolle im Waldkauzrevier. Von den 8 kontrollierten Kästen war einer besetzt. Die Junior Ranger freuten sich über den ausfliegenden Waldkauz. Auch Pilze wurden noch von uns gefunden. Als Hausaufgabe gab es eine Zuordnung von 16 Blättern und Früchten zu den richtigen Bäumen und Sträuchern. Wir hoffen den Junior Rangern hat die Wanderung neben vielen Informationen auch Spaß gebracht.
 

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Junior Ranger besuchen die Schauhöhle Heimkehle


 

Am 18. September folgten 7 unserer älteren Junior Ranger der Einladung zu einem Besuch der Schauhöhle Heimkehle. An diesem Nachmittag führte der Leiter der Landesreferenzstelle für Fledermausschutz des Landes Sachsen-Anhalts, Bernd Ohlendorf, durch die Höhle. Denn gerade jetzt im September befinden sich die Fledermäuse in ihrer Paarungszeit. So sollte die Chance eine Fledermaus zu Gesicht zu bekommen relativ hoch sein. Doch leider hatten wir die Rechnung ohne das schlechte Wetter gemacht. Herr Ohlendorf erklärte uns, dass bei relativ kalten und regnerischen Wetter die Fledermäuse nur schlecht Nahrung finden und deshalb diese Zeit eher verschlafen. Doch auch ohne eine Fledermaus von der Höhlendecke hängen zu sehen, war es eine interessante Veranstaltung. Nach den Ausführungen der „Oberfledermaus“ fällt den Junior Rangern die Erledigung ihrer Hausaufgabe sicher nicht schwer.
 

 

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13. / 14.07.2013 Überlebenscamp in Bennungen


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Jedes Mal ein Höhepunkt – nach Erreichen von mindestens acht Stempeln in der Junior Ranger Sammelmappe – die Ernennung zum Junior Ranger. Diesmal waren es gleich elf Kinder, die neben einer Urkunde, ein T-Shirt und einen Aufnäher erhielten.



Paddeltour auf der Helme


Die Helme wurde als Flusslandschaft des Jahres 2012/ 2013 gekürt. Für uns ein Anlass diesen Fluss mit einer Schlauchboottour hautnah zu erleben. Es gab insgesamt 20 Anmeldungen, so dass wir zwei Termine ansetzten. Die jüngeren Junior Ranger trafen sich am Vormittag. Unterstützung bekamen wir durch Frau Hahn und Herrn Hildebrand, die uns mit Ihrem Schlauchboot aushalfen. Schnell wurden die Boote am Bennunger Anglerheim zu Wasser gelassen, die Paddel verteilt und los ging´s. Die Helme ist auf dieser Strecke noch naturbelassen. Das ist einerseits schön für die Natur, andererseits war es manchmal schon schwierig sich den Weg durch den „Dschungel“ zu bahnen. Nach einer knappen Stunde waren wir am Ziel. Am Hohlstedter Wehr war Endstation. Alles raus aus den Booten, die dann gemeinsam auf den Anhänger getragen wurden. Dann ging´s mit unserem Kleinbus zurück zum Bennunger Anglerheim. Dort erwarteten uns schon die älteren Junior Ranger. Nach dem gemeinsamen Mittagessen (es gab Gegrilltes) wurden die die jüngeren Junior Ranger verabschiedet und die älteren nahmen in den Booten Platz. Auf derselben Strecke wie schon früh, paddelten wir wieder nach Hohlstedt. Unterwegs blieb auch Zeit für Naturbeobachtungen. So sahen wir z.B. die gebänderte Prachtlibelle und die Wasseramsel,  die durch ihre knicksenden Bewegungen sofort auffiel. Bedanken möchten wir uns bei den Großeltern der Junior Ranger, die für uns gegrillt haben, Herrn Kühne und Herr Hausschild, sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr Wallhausen, die uns das Schlauchboot wie schon im Vorjahr zur Verfügung stellten.
 

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11. Bundestreffen der Junior Ranger


In diesem Jahr gingen 4 Junior Ranger in Begleitung auf große Fahrt in den Naturpark Schlaubetal in Brandenburg. Das Treffen begann am Donnerstag, den 30. Mai, mit einer knapp 5 stündigen Anfahrt. Die Ranger vor Ort hatten alles gut ausgeschildert und so kamen wir gut an der Wagenburg an. Unsere Junior Ranger bezogen ihre Wagen und nach dem Abendbrot machten wir uns mit dem Gelände vertraut. Es gab eine Menge zu entdecken. Neben den Leiterwagen mit Plane standen die Zelte der Betreuer und es gab auch eine Schmalspurbahn. Am Abend wurden wir noch in Gruppen eingeteilt und so konnte sich jeder auf die kommenden 3 Tage einrichten. Unsere Junior Ranger kamen in die Gruppe des Waldmeisters und des Kreuzdorns, die Senior Ranger waren der Gruppe Tränendes Herz zugeteilt. Am nächsten Tag ging es bei schönem Wetter auf eine Exkursion ins Dorchetal. Die Dorche ist genau wie die Schlaube ein Bach von dem der Naturpark seinen Namen hat. Wir wurden von 2 Rangern aus anderen Großschutzgebieten Brandenburgs geführt und sollten unterwegs alle unsere Beobachtungen aufschreiben, denn das diesjährige Treffen stand unter dem Motto „Biologische Artenvielfalt“. Auch in unserer Gruppe befanden sich Kinder aus unterschiedlichen Nationalen Naturlandschaften. Zwei Mädchen kamen aus dem Nationalpark Bayrischer Wald, ein Junge aus dem BR Hessische Rhön, ein Mädchen aus dem Nationalpark Hochharz und noch ein Junge aus dem  BR Nordost Rügen. Jeder kannte aus seinem Gebiet andere Pflanzen und Tiere und die Ranger halfen uns auch ein wenig bei der Bestimmung uns unbekannter Pflanzen. Wir haben die Wassertemperatur der Dorche an verschiedenen Stellen gemessen und aufgeschrieben. Wir zählten die Krebsscheren auf einer Wasserfläche und auch die Orchideen auf einer Feuchtwiese. So ging die Zeit recht schnell vorbei und wir fuhren zurück zur Wagenburg. Dort wurden unsere Notizen schon erwartet. Mitarbeiter von Europarc verarbeiteten unsere Angaben und die der anderen Gruppen zu Diagrammen und stellten uns diese dann am Abend vor. Die Junior Ranger spielten Spiele, unterhielten sich und gingen auch noch baden. Dann wurde ein Gruppenfoto von allen Anwesenden zur Erinnerung gemacht. Am Samstag war das Wetter dann leider nicht mehr so schön. Doch einen richtigen Junior Ranger stört das nicht. Wir gingen auf eine Naturrally im Wald neben der Wagenburg. Es mussten nummerierte Bäume und Greifvögel, Schmetterlinge sowie Fische auf Tafeln entlang der Runde bestimmt und aufgeschrieben werden. Auch mit Hilfe unseres mitgebrachten Bestimmungsbuches gelang es uns nicht immer richtig. An einer Station sollten Tiere und Dinge die nicht in den Wald gehören mit einem Fernglas gefunden werden. Dann gab es einen Punkt zu Lebensräumen und mit verbundenen Augen sollten an Hand der Rinde die Baumarten erkannt werden. Und am Schluss wurden uns kurze Texte vorgelesen und die Junior Ranger sollten das Tier, welches beschrieben wurde, benennen. Wir bekamen 113 von 126 möglichen Punkten und waren leider nicht unter den ersten Plätzen. Am Nachmittag startete für uns die Naturwerkstatt auf dem Gelände der Wagenburg. Man konnte sich auf Stelzen bewegen und weit springen, wie ein Fuchs oder Hase. An einem Stand wurde uns etwas über Streuobstwiesen und ihre Bewirtschaftung erzählt. Besonders gut kam das Bogenschießen bei unseren Junior Rangern an. Am Abend wurde ein Theaterstück aufgeführt. Viele komplizierte Sachen wurden dabei prima erklärt, so zum Beispiel was Recycling ist. Am nächsten Morgen packten wir unsere Taschen und nach dem Frühstück ging es heim. Nach 6,5 Stunden waren wir zurück. Das war für alle eine spannende und interessante Zeit. Das nächste Bundestreffen findet im Biosphärenreservat Mittelelbe statt.
Wir freuen uns schon darauf!

 

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Kontrolle des Krötenzauns


Die Lurche wandern im Frühjahr zu ihren Laichgewässern, um dort Hochzeit zu halten und ihre Eier abzulegen. Da der Mensch aber viele Straßen für seine Autos gebaut hat, kommen die Lurche nur unter großer Lebensgefahr zu ihren Gewässern. Deshalb bauen die Mitarbeiter des Biosphärenreservates jedes Frühjahr wieder die Krötenzäune an den Straßen im Landkreis auf und kontrollieren diese auch. Am 27. April haben wir die Kinder mit ihren Eltern als Helfer zum Krötenzaun eingeladen. Mit 12 Junior Rangern ging es auf in Richtung Stolberg, wo wir an diesem Tag den Krötenzaun betreuten. Alle hatten sich der Witterung entsprechend gekleidet und so ging es im Gänsemarsch und mit Eimern bewaffnet am Krötenzaun entlang. Die eingegrabenen Eimer wurden auf Molche, Kröten und andere Tiere kontrolliert. Zu unserem Erstaunen waren nicht mehr allzu viele Tiere zu finden, obwohl das Wetter feucht war und somit ideal für die Lurche. Doch dann ging es recht schnell. Wir fanden 3 Feuersalamander, eine Erdkröte und sogar einen Bergmolch an diesem Vormittag. Alle Tiere werden bestimmt und auch gezählt. Die Senior Ranger erklärten den Kindern noch an Hand von mitgebrachten Präparaten welche anderen Lurche es noch im Biosphärenreservat gibt. Wir trugen die Kröte und den Bergmolch  hin zum Teich und die Feuersalamander zur Thyra wo sie dann frei gelassen wurden. So ging ein erlebnisreicher Vormittag mit den Junior Rangern zu Ende.
 

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Wanderung zur Ankenbergschwinde


Am ersten Ferientag trafen wir uns mit den Junior Rangern, um zur Ankenbergschwinde zu wandern. Dies war die erste Veranstaltung im neuen Jahr. Viel hatten sich die Junior Ranger zu erzählen. Dann übernahmen die Ranger das Wort und erklärten auf dem Weg zur Schwinde, was das Besondere in unserem Gebiet ist, nämlich der Gipskarst. In einem Liter Wasser können bis zu 2 Gramm Gips gelöst werden, so entstehen die vielen unterschiedlichen Gipskarsterscheinungen, wegen denen unser Biosphärenreservat unter anderem so einmalig ist. An der Schwinde angekommen konnten sich alle von der großen Lösungskraft des Wassers selbst ein Bild machen. Auch die  mitgekommenen Eltern und Großeltern staunten über den Anblick. Danach ging es zur Waldschenke, wo ein kleiner Imbiss auf alle wartete. Die Würstchen und unser „berühmter Apfelsaft“ schmeckten nach der Wanderung. So ging ein erkenntnisreicher Vormittag zu Ende. Mit der diesmal vergebenen Hausaufgabe möchten wir die Junior Ranger und ihre Familien anregen, gemeinsam noch andere Karsterscheinungen im Biosphärenreservat anzusehen um sich von der Vielgestaltigkeit der Landschaft selbst zu überzeugen.
 

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Zukünftige Zwergen Ranger ernten in Junior Ranger Garten


Wie in jedem Herbst steht jetzt die Ernte im Junior Ranger Garten an. Dabei wurden die Ranger tatkräftig von den zukünftigen Zwergen Rangern der Kita Pfiffikus aus Bennungen und dem Zwergenpalais aus Roßla unterstützt. Nachdem die Kinder den Garten erreicht hatten, stellte ein Ranger den Garten mit seinen verschiedenen Abschnitten vor. Da gab es ein Insektenhotel und an der Kräuterspirale wurde der Geruchssinn getestet. Die Kinder folgten den Ausführungen und waren auf ihre erste Hausaufgabe gespannt. Nachdem alle bei der Möhrenernte geholfen haben, galt es den Zuckermais und die Tomaten zu ernten. Zum Schluss wurden noch die Kartoffeln aus der Erde geholt. Als Muster für die Erledigung der Aufgabe gab es je ein Anschauungsobjekt mit in die Kita. Die Möhren durften nach der Arbeit sicher noch gegessen werden.
Danke sagen die Ranger des Biosphärenreservates!
 

 

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Hilfe für nützliche Insekten


Am Mittwoch, den 12.06.2013, trafen wir uns zum Waldtag mit den Kindern der Kita Zwergenpalais, am Freibad in Roßla. Wir hatten die zukünftigen Zwergen Ranger eingeladen mit uns einen Ohrwurmtopf zu basteln. Zuerst erzählten wir den Kindern, was Ohrwürmer überhaupt sind und ihre Nützlichkeit für uns Menschen darin besteht, dass sie Blattläuse und auch deren Eier fressen. Da diese Ohrwürmer dämmerungs- und nachtaktiv sind brauchen sie für den Tag einen sichern Platz, um sich zu verstecken. Dieses gute Versteck soll der Ohrwurmtopf sein. Also legten wir auch gleich los. Der Topf wurde mit einem Faden zum Aufhängen versehen und dann mit Stroh gefüllt. Damit das Stroh nicht herausfallen kann und auch kein Vogel die Ohrwürmer beim Schlafen stört, wurde unten noch mit Draht gearbeitet. Jedes Kind war mit Eifer bei der Sache. Schnell waren die Töpfe fertig in dem die Ohrwürmer aber auch Florfliegen, Marienkäfer und andere Insekten Unterschlupf finden können.
 

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Frühling im Riethgarten


In diesem Jahr haben wir den Frühling, nach dem langen Winter, besonders herbei gesehnt. Doch jetzt ist er unverkennbar da. Um uns gemeinsam davon zu überzeugen, trafen wir die Zwergen Rangern am 25. April im Riethgarten. Es war mildes Frühlingswetter und alle hörten den Ausführungen von Thomas Poreschko aufmerksam zu. Die Kinder erfuhren, warum sich die Frühblüher so beeilen müssen und mit welchen Methoden sie bis zum nächsten Frühjahr, im Schatten der großen Bäume, überdauern. Manche von ihnen haben eine Zwiebel und andere eine verdickte Speicherwurzel. Die meisten Frühblüher haben gelbe und weiße Blüten. Danach wurde mit Hilfe eines Würfels noch ein Suchspiel im Wäldchen gespielt und die Kinder konnten zeigen, was sie über die Frühblüher, die auf den Würfelseiten abgebildet waren, gelernt haben.
 

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Lurch und Co.


Bei kalten aber schönen Wetter trafen wir uns am Donnerstag, den 23. Mai 2013, in der Kita Pfiffikus in Bennungen. Alle waren entsprechend gekleidet und fanden die Pfützen voller Regenwasser magisch anziehend. Wir wanderten gemeinsam zu einem Graben westlich des Dorfes. Dort fingen die Senior Ranger ein paar Kaulquappen aus dem Wasser und die Kinder konnten sich die Tiere in den Becherlupen genau ansehen. Bei einigen der Kaulquappen waren schon kleine Hinterbeine zu erkennen. Die Ranger erzählten den Zwergen Rangern etwas über die Entwicklung der Lurche und erklärten den groben Unterschied zwischen Frosch und Kröte. Anschließend wurde noch ein kleines Geschicklichkeitsspiel gemacht. Die Kaulquappen wurden wieder frei gelassen und es ging zurück zur Kita, wo die Hausaufgabe vom letzten Treffen kontrolliert wurde. Die Zwergen Ranger drückten sich ihren Stempel auf die erledigte Aufgabe und hefteten die Neue ab. Wir hoffen, die Kinder haben etwas über die Lurche und ihre Entwicklung gelernt.
 

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Ernennung der Zwergen Ranger


Am Freitagnachmittag war es wieder so weit, die 26 Kinder der großen Gruppen der Kita Zwergenpalais und der Kita Pfiffikus, wurden zu Zwergen Rangern ernannt. Seit September 2012 nahmen sie an den gemeinsamen Veranstaltungen der Kita mit dem Biosphärenreservat teil. Sie erledigten die ihnen gestellten Aufgaben und erhielten dafür einen Stempel. Viele der Kinder hatten einen Elternteil, Geschwister oder die Großeltern mitgebracht. Nach einer kurzen Begrüßung wurde jeder einzeln aufgerufen und erhielt seine Ernennungsurkunde und eine Mütze vom Biosphärenreservat. Danach führten die Kindergruppen für die Anwesenden ein kleines Programm auf. Ein Gruppenfoto zur Erinnerung wurde auch noch geschossen und nach einem Schluck Apfelsaft gingen unsere Zwergen Ranger stolz, mit ihren Mützen und Urkunden, nach Hause.
 

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Die Questenwanderung


Am 14. April machten wir uns, gemeinsam mit fast 30 zukünftigen Zwergen Rangern, zu unserer Questenwanderung auf. Die Kinder hatten Ihre Eltern und Großeltern sowie Erzieher aus den beiden Kitas in Bennungen und Roßla mitgebracht. Begonnen wird eine Wanderung immer mit der Einstimmung der Kinder auf das Naturschutzgebiet. Am Schild mit der Eule können die Zwergen Ranger erzählen, was sie schon alles über  die Verhaltensregeln in der Natur wissen. Auf unserer Wanderschaft  fanden wir unterwegs das ein oder andere zum Erzählen und Anschauen, wie z. B. den Bärlauch, der schon von weitem durch seinen Duft zu erkennen war und ein alter abgestorbener Baum, der für viele verschiedene Kleinlebewesen ein neues zu Hause ist. So verging die Zeit recht schnell und wir kamen auf der Queste an, wo wir eine kleine Pause einlegten und  uns aus dem Rucksack stärkten. Dann wurde die Questensage erzählt und jeder nutzte die schöne Aussicht hinüber zur Questenburg und über den Ort Questenberg. Noch schnell ein Erinnerungsfoto, mit allen vor der Queste, geschossen und es ging bergab. Nach dem Abstieg über die Gletschertöpfe hielten wir noch kurz am Roland an und erzählten den Kindern von seiner Bedeutung für den Ort Questenberg. Dann gingen wir  in die Gaststätte „Zur Queste“, wo Frau Gast für die Wanderer einen kleinen Imbiss vorbereitet hatte. So fand bei schönem Wetter unsere diesjährige Questenwanderung mit den zukünftigen Zwergen Rangern ein gutes Ende. Die Hausaufgabe für die Kinder ist, ein Bild von der Sage oder der Queste zu malen. Wir freuen uns schon auf die schönen Kunstwerke.
 

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DRK Schulung der Zwergen Ranger


Am 19. April luden wir die Zwergen Ranger der 1. Klasse zu einer Ersten Hilfe Schulung in den Riethgarten ein. Natürlich hatten wir zur Unterstützung einen Experten eingeladen, Herrn Aschenbrenner, vom DRK in Sangerhausen. Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch gleich richtig los. Herr Aschenbrenner zeigte den Kindern den Schmetterlingsschnitt an einem Pflaster und  wie man einen Verband anlegt. Nun waren die Zwergen Ranger an der Reihe. Es wurde verbunden und  jeder hatte einen Verband an einer anderen Stelle. Bald war alles Material verbraucht. Danach waren auch die Senior Ranger an der Reihe. Thomas Poreschko erlitt einen gestellten Schwächeanfall und Herr Aschenbrenner konnte den Kindern so die stabile Seitenlage zeigen.  Thomas erholte sich schnell wieder und alle waren sich einig, dass Helfen auch richtig Spaß machen kann. Wir hoffen, dass alle etwas gelernt haben und wir unser Wissen nicht anwenden müssen.
 

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Spurenwanderung mit den Zwergen Rangern der Kita Pfiffikus


Am Montag, dem 11. Februar, machten wir bei kaltem aber sonnigem Wetter eine Spurenwanderung mit den Zwergen Rangern der Kita Bennungen. Zuerst wurden die Kinder befragt, was Tiere für Spuren hinterlassen können. Da gibt es Trittspuren, Fraßspuren und auch Nester oder Horste, die „Wohnungen“ der Vögel, können Spuren sein. Wir liefen los und gleich bemerkten wir im restlichen Schnee eine Katzenspur. Da die Krallenabdrücke nicht zu sehen waren, muss es eine Katze gewesen sein. Ein paar Meter weiter sahen wir den Hufabdruck eines Pferdes und dann kam eine Hundespur. Den Abdrücken nach, ein recht großer Hund. Schon ging es auf die Wiese und wir fanden leere Nussschalen. Sie sind die Futterreste von Krähen. Ein alter Pflaumenbaum hatte schon große Teile seiner Rinde verloren. Dies war bestimmt ein Specht, der hinter der Rinde nach Maden und kleinen Käfern gesucht hat. Auch eine Fuchsspur haben wir gefunden. Sie ist gut an den Pfotenabdrücken, wie in einer Linie aneinandergereiht, zu erkennen. Man sagt ja auch, der Fuchs schnürt. Wir sahen Erlenzeisige an den kleinen Zapfen die Samen fressen und die Zwergen Ranger zeigten uns einen Fuchsbau. Nach der Spurensuche gingen wir zur Kita zurück, wo die Hausaufgabe vom letzten Mal kontrolliert wurde. Bei der neuen Aufgabe sollen die Zwergen Ranger Tierbilder den richtigen Tierspuren zuordnen.
 

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Wie verbringen die Tiere den Winter


Am 13. Februar machten sich die Ranger, Thomas und Andreas, auf den Weg in den Kindergarten Zwergenpalais in Roßla. Dort trafen sie die Zwergen Ranger, um mit ihnen einen Ausflug in den Weinberg zu unternehmen. An diesem Waldtag stand das Thema, wie verbringen einige Tiere den Winter, auf dem Programm. Die Ranger hatten sich gut vorbereitet und für die 6 unterschiedlichen Tiere Masken mit. Jedes Kind erhielt die Möglichkeit mit Hilfe eines Würfels sich für ein Tier zu entscheiden. Da gab es den Rotfuchs, das Eichhörnchen, den Frosch, den Weißstorch, den Igel und die Fledermaus. Jedes dieser Tiere verbringt den Winter anders. Der Storch fliegt in den Süden, aber nicht weil es ihm im Winter bei uns zu kalt ist, sondern weil er nicht mehr  genügend Futter findet. Das Eichhörnchen versteckt sich in seinem Kobel und schläft, bis der Hunger es weckt und dann sucht es die von ihm im Herbst versteckten Nüsse und andere Leckereien, um den Hunger zu stillen und wieder schlafen zu gehen. Die Frösche lassen sich auf den Grund des Teiches sinken und verlangsamen ihren Stoffwechsel, so dass sie bis zum Frühjahr überleben können. Die Fledermäuse ziehen sich in ihre Winterquartiere, die Höhlen, zurück und bei gleichbleibenden Temperaturen hängen sie schlafend von der Höhlendecke. Auch sie verlangsamen ihren Stoffwechsel, um den Winter zu überdauern. Der Igel wiederum verkriecht sich in einem Laubhaufen und zehrt von den im Herbst angefutterten Reserven. Er atmet nur noch 5 Mal in der Minute und verbraucht dadurch weniger Energie. Der Rotfuchs lässt sich im Winter ein dichteres Fell wachsen, so machen ihm Schnee und Kälte nicht viel aus. Er sitzt in seinem Bau unter der Erde und wartet auf die Dunkelheit, wo er wie im Sommer auf Mäusejagd geht, um satt zu werden. Die Zwergen Ranger spielten die Tiere im Winter nach und hatten dabei viel Spaß, denn wann hat man schon mal die Möglichkeit, eine Fledermaus oder ein Igel zu sein.
 

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Besuch der Ökologiestation in Sangerhausen


Es ist bereits eine kleine Tradition, mit den Junior Rangern der 1. Klasse, die Ökologiestation in Sangerhausen zu besuchen. Am 6. Februar war der Termin und 9 Junior Ranger begleiteten uns dorthin. Gut in Sangerhausen angekommen, wurden wir auch schon freundlich begrüßt. Es ging gleich in eine Art Klassenzimmer, in dem viele Terrarien mit Tieren standen. Dort wurden wir nochmals begrüßt und eine Mitarbeiterin begann uns die einzelnen Tiere vorzustellen. Zuerst kamen die Würgeschlangen. Eine Regenbogenboa machte den Anfang. Ganz mutige Junior Ranger hatten dort die Gelegenheit, eine Schlange anzufassen und sich einmal eine Würgeschlange um den Hals zu legen. Dann kam eine Bartagame Namens Pirat. Sie hat den Namen, weil sie von Geburt an nur ein Auge besitzt. Auch eine noch junge Agame wurde uns vorgestellt. Wir konnten „Pirat“ beim Fressen von Mehlwürmern zusehen. Auch ein Leopard-Gecko stellte sich uns vor. Wir erfuhren, dass er wie unsere einheimischen Eidechsen, bei Gefahr seinen Schwanz abwerfen kann. Danach kam eine Stabschrecke, die wirklich wie ein Stöckchen aussah, und eine große Schabe sorgte kurz für ziemliche Aufregung. Am niedlichsten waren der Zwerghamster und die Rennmaus welche auf dem Tisch hin und her flitzten. Nun ging es auf den Flur und in einem Terrarium saß noch ein Leguan auf einem Ast. Die Junior Ranger probierten noch aus, wie lange sie die Luft anhalten konnten und welches Tier dies genauso lange schafft. Nachdem die Laute der Rotbauchunke noch nachgeahmt wurden verabschiedeten wir uns von den Mitarbeitern der Station. Natürlich bekam jeder Junior Ranger wieder eine Hausaufgabe bis zum nächsten Treffen. Wir möchten uns auf diesem Wege bei den Mitarbeitern der Ökologiestation Sangerhausen für die interessante Veranstaltung bedanken.

 

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Wintervogelzählung mit den Zwergen Rangern


Am 16. und 17. Januar 2013 trafen sich die Mitarbeiter des Biosphärenreservates mit den Zwergen Rangern, aus der Kita Pfiffikus in Bennungen und dem Zwergenpalais aus Roßla, um Wintervögel zu erfassen. Gemeinsam ging es in die Natur und die Kinder waren nach den Erklärungen der Ranger voll bei der Sache. Der ein oder andere Zwergen Ranger erkannte die Vögel sogar beim Vorbeifliegen. So zählten wir auf der Helme 11 Stockenten und 2 Graureiher flogen davon. Zwei Buntspechte, achtzig Drosseln, einen Mäusebussard, eine Kohlmeise, vierzig Stieglitze, drei Amseln und sogar einen Wanderfalken bekamen wir zu Gesicht. Die Kinder erfuhren, warum manche Vögel den Winter nicht bei uns verbringen und wie sie den Vögeln, die bleiben, im Winter helfen können. Natürlich erhielten die Zwergen Ranger wieder eine Hausaufgabe zum Thema. Nach dieser Stunde auf Vogelpirsch staunten wir nicht schlecht, wie viele verschiedene Vögel wir doch beobachten konnten.
 

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